Die Inge­wahrsam­nah­me eines Fußballfans

Eine wirk­sa­me Rechts­grund­la­ge für die Gewahrsam­nah­me einer Per­son ist in § 18 Abs. 1 a) des Nds. Geset­zes über die öffent­li­che Sicher­heit und Ord­nung (SOG) gege­ben. Dem steht auch weder ein Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te noch die Euro­päi­sche Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on (EMRK) selbst ent­ge­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Hannover

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Fern­seh-Kurz­be­richt­erstat­tung über Fußballspiele

In einem beim Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on anhän­gi­gen Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen, der auf einem Rechts­streit zwi­schen dem Bezahl-Fern­­seh­­sen­­der Sky und dem öster­rei­chi­schen ORF über die Kurz­be­richt­erstat­tung über Fuß­ball­spie­le fußt, hat jetzt der Gene­ral­an­walt bei Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on sei­ne Schlus­an­trä­ge vor­ge­legt. Nach Auf­fas­sung des Gene­ral­an­walt ist die Begren­zung der Kos­ten­er­stat­tung, die ein

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Fuß­ball-Liga­spie­le und die ordent­li­chen Gerichte

Eine das Ein­spruchs­recht der „spiel­lei­ten­den Stel­le“ eines Fuß­ball­ver­ban­des gegen Spiel­wer­tun­gen regeln­de Bestim­mung muss als ver­fah­rens­recht­lich not­wen­di­ger Bestand­teil des ver­bands­recht­li­chen Straf­vor­schrif­ten­sys­tems so bestimmt for­mu­liert sein, dass sich die gewoll­ten Rechts­fol­gen (hier ins­be­son­de­re die Ein­spruchs­frist) unmiss­ver­ständ­lich aus ihr her­aus erge­ben. Zivil­ge­richt­lich ange­foch­te­ne Ver­eins­maß­nah­men (hier: Spiel­wer­tun­gen) kön­nen klar­stel­lend auf­ge­ho­ben bzw. ange­ord­net wer­den, wenn

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„Pro­blem­fans“ in der Wolfs­bur­ger Innenstadt

Ein Betre­tungs­ver­bot für einen bestimm­ten ört­li­chen Bereich ist dann berech­tigt, wenn Tat­sa­chen die Annah­me recht­fer­ti­gen, dass eine Per­son in die­sem Bereich eine Straf­tat bege­hen wird. Es ist nicht zwin­gend erfor­der­lich, dass der Betrof­fe­ne bereits wegen einer Straf­tat ver­ur­teilt wor­den ist. Es genügt, dass die Per­son immer wie­der in einer gewaltbereiten

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FC St. Pau­li vs. Han­sa Ros­tock – Blau Weiss Rot gegen poli­zei­li­ches Kartenverbot

Ange­sichts der gewalt­sa­men Aus­ein­an­der­set­zun­gen bei den vor­an­ge­gan­ge­nen Fuß­ball­spie­len zwi­schen dem FC Han­sa Ros­tock und dem FC St. Pau­li ist bei der Durch­füh­rung der Demons­tra­ti­on vor­aus­sicht­lich mit schwer­wie­gen­den Gefah­ren für die Indi­vi­du­al­rechts­gü­ter Leib, Leben und Gesund­heit zu rech­nen. Daher ist die Ent­schei­dung der Innen­be­hör­de, eine Demons­tra­ti­on abzu­leh­nen vorraus­sicht­lich recht­mä­ßig. Mit dieser

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Ein­tritts­kar­ten für Ros­to­cker Fans in St. Pauli

Weil die Poli­zei beim Zwei­t­­li­­ga-Fuß­­bal­l­­spiel zwi­schen dem FC St. Pau­li und dem FC Han­sa Ros­tock mit dem „Auf­ein­an­der­tref­fen“ von meh­re­ren hun­dert Pro­blem­fans und in der Fol­ge mit mas­si­ven Aus­schrei­tun­gen rech­net, durf­te die Ham­bur­ger Poli­zei es dem FC St. Pau­li unter­sa­gen, Gast­kar­ten für das statt­fin­den­de Spiel gegen FC Han­sa Ros­tock für

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Der Fuß­ball-Natio­nal­spie­ler als Gewerbebetrieb

Die Wer­be­ein­nah­men eines Fuß­­ball-Nati­o­­nal­­spie­­lers, die er aus der zen­tra­len Ver­mark­tung der Fuß­­ball-Nati­o­­nal­­man­n­­schaft durch den Deut­schen Fuß­ball­bund bezieht, unter­lie­gen der Gewer­be­steu­er. Der Klä­ger in dem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit war sowohl Lizenz­spie­ler eines Ver­eins der Fuß­­ball-Bun­­­des­­li­­ga als auch Mit­glied der deut­schen Fuß­­ball-Nati­o­­nal­­man­n­­schaft. Der Arbeits­ver­trag mit sei­nem Ver­ein ent­hielt die Verpflichtung,

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Ver­kaufs­ver­bot für Ein­tritts­kar­ten zum St. Pauli-Fußballspiel

Anläss­lich des Fuß­ball­spiels am 22. April 2012 zwi­schen dem FC St. Pau­li und dem FC Han­sa Ros­tock ist mit sehr hoher Wahr­schein­lich­keit beim Auf­ein­an­der­tref­fen von meh­re­ren hun­dert Pro­blem­fans davon aus­zu­ge­hen, dass es zu mas­si­ven Aus­schrei­tun­gen kom­men wird. Die Unter­sa­gungs­ver­fü­gung der Ham­bur­ger Poli­zei, nach der der FC St. Pau­li vor­läu­fig keine

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Urhe­ber­recht­li­cher Schutz eines Fußballspielplans

Der urhe­ber­recht­li­che Schutz eines Spiel­plans für Fuß­ball­be­geg­nun­gen ist dann nicht mög­lich, wenn bei der Erstel­lung von künst­le­ri­scher Frei­heit kei­ne Rede sein kann, da ledig­lich Regeln und Zwän­ge die Erstel­lung bestim­men. Eben­so­we­nig recht­fer­ti­gen eine umfas­sen­de Sach­kennt­nis und ein erheb­li­cher Zeit­auf­wand einen Urhe­ber­recht­schutz. So ent­schied jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in

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Fuß­ball­spie­ler als Wirtschaftsgut

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat aktu­ell sei­ne Recht­spre­chung aus dem Jahr 1992 bestä­tigt, nach der Ver­ei­ne der Fuß­­ball-Bun­­­des­­li­­ga Ablö­se­zah­lun­gen an ande­re Ver­ei­ne für den Wech­sel von Spie­lern nicht sofort steu­er­wirk­sam als Betriebs­aus­ga­ben abset­zen kön­nen. Die Ver­ei­ne müs­sen viel­mehr in ihren Bilan­zen für die exklu­si­ve Nut­zungs­mög­lich­keit an dem jewei­li­gen Spie­ler ein imma­te­ri­el­les Wirtschaftsgut

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Sperr­zeit für den Vor­stand eines Fußballvereins

Ein Vor­stands­vor­sit­zen­der eines Ver­eins, der eine Pro­fi­fuß­ball­mann­schaft unter­hält, kann einen wich­ti­gen Grund zur vor­zei­ti­gen Been­di­gung sei­nes Anstel­lungs­ver­hält­nis­ses haben, wenn er andau­ern­den Beschimp­fun­gen und Pro­tes­ten sei­tens des Fan­um­fel­des aus­ge­setzt ist. Die Fest­stel­lung einer zwölf­wö­chi­gen Sperr­zeit bei Arbeits­auf­ga­be, wäh­rend der ein Bezug von Arbeits­lo­sen­geld aus­ge­schlos­sen ist, ist dann nicht gerecht­fer­tigt. Einen solchen

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Fuß­ball­ver­ein muss zah­len wegen unwirk­sa­mer Vertragsklausel

Ein frei­ge­stell­ter Fuß­ball­trai­ner erhält von sei­nem ehe­ma­li­gen Ver­ein rund 132.000 Euro, weil die strit­ti­gen ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen unwirk­sam sind. In dem hier vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall war der Klä­ger Chef­trai­ner der Lizenz­mann­schaft des Beklag­ten (SC Pader­born) seit Febru­ar 2008. Zur Sai­son 2009/​2010 stieg die Mann­schaft in die 2. Fuß­­ball-Bun­­­des­­li­­ga auf. Bereits

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Der erzwun­ge­ne Umzug eines Fußballvereins

Befin­den sich ein einer Stadt zwei ver­fein­de­te Fuß­ball­ver­ei­ne, deren städ­ti­sche Sta­di­en in enger Nach­bar­schaft ste­hen, so begeg­net es kei­nen Beden­ken, wenn die Stadt einem der bei­den Ver­ei­ne zur räum­li­chen Ent­zer­rung der Situa­ti­on ein ande­res städ­ti­sches Sta­di­on für den Trai­­nings- und Spiel­be­trieb zuweist. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Frank­furt am Main

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Der neu gestal­te­te Fußballplatz

Die Umge­stal­tung eines Fuß­ball­plat­zes in einen Kunst­ra­sen­platz bedarf einer Bau­ge­neh­mi­gung, zumin­dest dann, wenn der Platz hier­bei umzäunt und gleich­zei­tig an dem Platz eine Tri­bü­ne errich­tet wird. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Gie­ßen die Kla­ge des VfB Gie­ßen gegen die Stadt Gie­ßen abge­wie­sen, die den den Klä­ger auf­ge­for­dert hat­te, ein

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Fuß­ball­spiel auf der Dienstreise

Bei einer Dienst­rei­se besteht grund­sätz­lich gesetz­li­cher Unfall­ver­si­che­rungs­schutz. Ereig­net sich ein Unfall hin­ge­gen bei einem Fuß­ball­spiel im Rah­men der Dienst­rei­se, so han­delt es sich nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts in der Regel nicht um einen ver­si­cher­ten Arbeits­un­fall. In dem hier vom Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richt in Darm­stadt ent­schie­de­nen Fall ver­letz­te sich

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Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung im Profi-Fußball

Pünkt­lich zum vor­letz­ten Spiel­tag der Zwei­ten Fuß­­ball-Bun­­­des­­li­­ga eine Mel­dung aus der Rubrik „Das Aller­letz­te des Pro­fi-Fuß­balls“. Den Anlass hier­zu bie­tet ein Ver­fah­ren vor dem Lan­des­ar­beits­ge­richt Düs­sel­dorf. Der dor­ti­ge Klä­ger, ein ehe­ma­li­ger Pro­fi­fuß­bal­ler, spiel­te als Abwehr­spie­ler beim VfL Bochum. Im Zusam­men­hang mit dem Wech­sel des Klä­gers zum VfL Bochum zahl­te der

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Fuß­ball­fan mit Mundschutz

Mit Urteil vom 11.4.2011 hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main einen Ange­klag­ten, der beim Besuch eines Fuß­ball­spiels einen Mund­schutz bei sich führ­te, wegen des Mit­sich­füh­rens einer Schutz­waf­fe bei einer öffent­li­chen Ver­an­stal­tung ver­ur­teilt. Bei einer Per­so­nen­kon­trol­le vor dem Sta­di­on am Bie­be­rer Berg in Offen­bach am 2.8.2009 war bei dem Ange­klag­ten, der

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Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten bei Fußballspielen

Haf­tet der Ver­an­stal­ter eines Bun­­­des­­li­­ga-Fuß­­bal­l­­spiels, wenn jemand wäh­rend des Spiels durch einen Feu­er­werks­kör­per ver­letzt wird? Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main ver­nein­te nun eine ent­spre­chen­de Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht des Ver­an­stal­ters und wies eine ent­spre­chen­de Scha­dens­er­satz­kla­ge zurück. Der Klä­ger des vom Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main ent­schie­de­nen Falls war als Rasen­pfle­ger bei einem von der

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Wer­bung mit einem Fußballprofi

Ein Fuß­ball­pro­fi hat die Nen­nung sei­nes Namens in einer Wer­bung hin­zu­neh­men und besitzt kei­nen Lizen­z­an­spruch. Im hier vom Han­sea­ti­schen Ober­lan­des­ge­richt Ham­burg zu ent­schei­den­den Fall ist der Klä­ger Mit­glied der deut­schen Fuß­ball­na­tio­nal­mann­schaft und spiel­te in der eng­li­schen Pre­mier League für den FC Chel­sea, wel­cher einem rus­si­schen Finanz­in­ves­tor Roman Abra­mo­witsch gehört. Ende

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Unfall­ver­si­che­rung für das Fußballturnier

Ein Fuß­ball­tur­nier an einer Fach­hoch­schu­le unter­liegt nach einem Urteil des Sozi­al­ge­richts Det­mold nicht dem gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rungs­schutz: Ein jähr­lich durch­ge­führ­tes Tra­di­ti­ons­tur­nier, das an einer Fach­hoch­schu­le durch­ge­führt und vom All­ge­mei­nen Stu­den­ten­aus­schuss (AStA) orga­ni­siert wird, stellt kei­ne Ver­an­stal­tung im Rah­men des all­ge­mei­nen Hoch­schul­sports dar. Wenn sich einer der Teil­neh­mer ver­letzt, kann die Unfallkasse

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Fuß­ball­spie­le und die Fernsehrechte

Die Fern­seh­rech­te für die Pro­fi­fuß­ball­li­gen beschäf­tigt der­zeit den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on. Ges­tern hat nun die zustän­di­ge Gene­ral­an­wäl­tin ihre Schluss­an­trä­ge vor­ge­legt. Nach Ansicht der Gene­ral­an­wäl­tin ver­sto­ßen ter­ri­to­ria­le Exklu­si­vi­täts­ver­ein­ba­run­gen bei der Über­tra­gung von Fuß­ball­spie­len gegen Uni­ons­recht, denn das Uni­ons­recht ermög­licht es nicht, die Live-Über­­­tra­­gung von Pre­­mier-League-Fuß­­bal­l­­spie­­len in Gast­stät­ten unter Ver­wen­dung ausländischer

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Bücherschrank

Spie­ler­ver­mitt­ler in der Fuß­ball­bun­des­li­ga – und ihre Rechnungen

Ein (Profi-)Fußballverein kann aus den Rech­nun­gen von Spie­ler­ver­mitt­lern einen Vor­steu­er­ab­zug gel­tend machen, urteil­te jetzt das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf. Einem Ver­ein aus der Fuß­ball­bun­des­li­ga wur­den von Spie­ler­ver­mitt­lern anläss­lich des Trans­fers und der Ver­trags­ver­län­ge­rung von Berufs­fuß­ball­spie­lern Rech­nun­gen erteilt, aus denen er den Vor­steu­er­ab­zug gel­tend mach­te. Das Finanz­amt ver­sag­te den Vor­steu­er­ab­zug, da zwi­schen dem

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

1:0 für die Hartzplatzhelden

Für Ama­teur­fuß­ball­spie­le besteht nach einem ges­tern ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs kein wett­be­werbs­recht­li­cher Leis­tungs­schutz. Ein Fuß­ball­ver­band muss es daher hin­neh­men, wenn kur­ze Film­aus­schnit­te von Ama­teur­fuß­ball­spie­len sei­ner Mit­glie­der im Inter­net öffent­lich zugäng­lich gemacht wer­den. Hin­ter­grund des Karls­ru­her Urteils ist die Inter­­net-Site „Hart­z­platz­hel­den“, auf der die Beklag­te ein durch Wer­be­ein­nah­men finan­zier­tes Inter­net­por­tal betreibt,

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Steu­er­frei­heit von Prä­mi­en eines Fußballspielers

Prä­mi­en, die ein Berufs­fuß­ball­spie­lers auf­grund von Spie­len an Sonn- und Fei­er­ta­gen erhielt, fal­len nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf unter das Steu­er­pri­vi­leg des § 3b EStG (Steu­er­frei­heit von Zuschlä­gen für Nacht- und Fei­er­tags­ar­beit). Dies gilt frei­lich nur dann, wenn die Prä­mie gera­de wegen des Sonn­tags­ein­sat­zes gezahlt wird. In dem vom

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Die gewerb­li­che Tätig­keit der Nationalspieler

Ein Fuß­ball­na­tio­nal­spie­ler, der an Pro­­­mo­­ti­on-Maß­­nah­­men des DFB teil­nimmt, ist nach einem aktu­el­len urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter inso­weit gewerb­lich tätig mit der Fol­ge, dass die hier­aus erziel­ten Ein­künf­te der Gewer­be­steu­er unter­lie­gen. Der Klä­ger war als Pro­fi­fuß­bal­ler bei einem Bun­des­li­ga­ver­ein unter Ver­trag. Als Mit­glied der deut­schen Natio­nal­mann­schaft nahm er im Zusam­men­hang mit

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Ver­bund­da­tei „Gewalt­tä­ter Sport“

Die bun­des­wei­te Poli­­zei-Ver­­­bun­d­­da­­tei „Gewalt­tä­ter Sport“ hat kei­ne aus­rei­chen­de Rechts­grund­la­ge. Alle Betrof­fe­nen haben daher Anspruch auf Löschung ihrer Daten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he jetzt drei Kla­gen statt­ge­ge­ben, mit denen sich Betrof­fe­ne gegen die Spei­che­rung ihrer Daten in der Datei „Gewalt­tä­ter Sport“ gewehrt hat­ten. Die Klä­ger waren der Polizei

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