Großmark

Abbruch­ver­pflich­tung für Gebäu­de auf frem­dem Grund und Boden – und der bewer­tungs­recht­li­che Abschlag

Eine unbe­ding­te Abbruch­ver­pflich­tung besteht, wenn der Mie­ter nach den ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen bei Been­di­gung des Miet­ver­trags grund­sätz­lich zum ent­schä­di­gungs­lo­sen Abbruch der von ihm errich­te­ten Gebäu­de ver­pflich­tet ist und er nur in bestimm­ten Fäl­len eine Ent­schä­di­gung für die Gebäu­de erhält. Eine Ent­schä­di­gungs­re­ge­lung lässt die Abbruch­ver­pflich­tung nicht ent­fal­len, wenn die Erfül­lung der Ent­schä­di­gungs­vor­aus­set­zun­gen

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Ein­heits­wert – und die Abbruch­ver­pflich­tung für Gebäu­de auf frem­dem Grund und Boden

Ob der Nicht­ab­bruch eines Gebäu­des trotz Abbruch­ver­pflich­tung vor­aus­seh­bar ist, ist anhand des Ver­hal­tens der am kon­kre­ten Miet- oder Pacht­ver­trags­ver­hält­nis Betei­lig­ten zu beur­tei­len. Auch das Ver­hal­ten der Rechts­vor­gän­ger oder der Betei­lig­ten ver­gleich­ba­rer Miet- oder Pacht­ver­hält­nis­se kann bei der Pro­gno­se­ent­schei­dung berück­sich­tigt wer­den. Für die Vor­aus­seh­bar­keit des Nicht­ab­bruchs sind die Ver­hält­nis­se zum Fest­stel­lungs­zeit­punkt

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Brand­stif­tung – und die (teil­wei­se) Zer­stö­rung eines Gebäu­des

Ein Gebäu­de ist teil­wei­se zer­stört, wenn es für eine nicht unbe­trächt­li­che Zeit wenigs­tens für ein­zel­ne sei­ner Zweck­be­stim­mun­gen unbrauch­bar gemacht wird, wenn ein für die gan­ze Sache zweck­nö­ti­ger Teil unbrauch­bar wird oder wenn ein­zel­ne Bestand­tei­le der Sache, die für einen selb­stän­di­gen Gebrauch bestimmt oder ein­ge­rich­tet sind, gänz­lich ver­nich­tet wer­den . Dafür

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Brand­stif­tung mit Todes­fol­ge – und die Straf­zu­mes­sung

Ist die Stra­fe dem § 306c StGB ‑Brand­stif­tung mit Todes­­­fol­ge- zu ent­neh­men, ist bei der Straf­rah­men­wahl zu beach­ten, dass die­se eine umfas­sen­de Gesamt­wür­di­gung aller straf­zu­mes­sungs­re­le­van­ten Umstän­de erfor­dert. Eine Straf­zu­mes­sungs­re­gel des Inhalts, dass die Ver­hän­gung lebens­lan­ger Frei­heits­stra­fe im All­ge­mei­nen min­des­tens beding­ten Tötungs­vor­satz oder die Ver­ur­sa­chung des Todes meh­re­rer Men­schen vor­aus­set­ze, exis­tiert

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Brand­stif­tung – und die teil­wei­se Zer­stö­rung des Gebäu­des

han­deln muss ist gege­ben, wenn ein­zel­ne wesent­li­che Tei­le eines Objekts, die sei­ner tat­be­stand­lich geschütz­ten Zweck­be­stim­mung ent­spre­chen, unbrauch­bar gewor­den sind oder eine von meh­re­ren tat­be­stand­lich geschütz­ten Zweck­be­stim­mun­gen brand­be­dingt auf­ge­ho­ben ist . Für die Unbrauch­bar­keit genügt grund­sätz­lich die Beein­träch­ti­gung der bestim­mungs­ge­mä­ßen Nutz­bar­keit für eine "nicht nur uner­heb­li­che Zeit" , etwa infol­ge star­ker

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Betriebs­vor­rich­tun­gen in der Umsatz­steu­er – oder: der ver­mie­te­te Schorn­stein

Dem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs vom 28.08.2014 ist nicht zu ent­neh­men, dass ein Schorn­stein (Fabrik­schlot) auf­grund der fes­ten Ver­bin­dung mit dem Erd­bo­den ein Bau­werk und daher kei­ne Betriebs­vor­rich­tung sei. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat hier viel­mehr ent­schie­den, dass Betriebs­vor­rich­tun­gen für die Fra­ge der Steu­er­schuld­ner­schaft kei­ne Bau­werks- und damit auch kei­ne Grund­stücks­be­stand­tei­le sind und

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Con­tai­ner­bau­ten – als zweck­be­stimm­te orts­fes­te Gebäu­de

Erschei­nungs­bild bzw. bau­li­che Gestal­tung spre­chen für ein zweck­be­stimm­tes orts­fes­tes und nicht nur pro­vi­so­ri­sches Gebäu­de, wenn Con­tai­ner mit zusätz­li­chen Bau­tei­len ver­se­hen wer­den, deren Abriss für eine Orts­ver­än­de­rung not­wen­dig wäre; dage­gen genügt nicht bereits das Vor­han­den­sein von Strom, Was­ser, Siel- oder ähn­li­chen Ver­sor­gungs­an­schlüs­sen. Die – ent­we­der pro­vi­so­ri­sche oder blei­ben­de – Zweck­be­stim­mung der

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Gebäu­de­tei­le als selb­stän­di­ge Wirt­schafts­gü­ter

Nach den auch im Inves­ti­ti­ons­zu­la­gen­recht anwend­ba­ren ertrag­steu­er­li­chen Grund­sät­zen kann ein Gebäu­de in eben­so vie­le Wirt­schafts­gü­ter auf­ge­teilt wer­den, wie ein­zel­ne Gebäu­de­tei­le in ver­schie­de­nen Nut­zungs- und Funk­ti­ons­zu­sam­men­hän­gen ste­hen. Besteht ein bau­lich ein­heit­li­ches Gebäu­de nach die­sen Grund­sät­zen aus ver­schie­de­nen selb­stän­di­gen Wirt­schafts­gü­tern, dann ist jedes Wirt­schafts­gut im Hin­blick auf den Zeit­punkt der Fer­tig­stel­lung geson­dert

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Abris­ses des Mehr­zweck­saa­les des Kul­tur­pa­las­tes und das Urhe­ber­recht

In der Neu­ge­stal­tung bzw. dem Abriss eines Mehr­zweck­saa­les liegt kei­ne Teil­ver­nich­tung eines Gesamt­wer­kes, wenn der Saal durch einen neu­en Saal ersetzt wer­den kann, ohne dass der rest­li­che Gebäu­de­kom­plex hier­von beein­träch­tigt wird. Damit liegt kein Ein­griff in das Urhe­ber­recht vor, da es dem Mehr­zweck­saal für sich genom­men an der erfor­der­li­chen Gestal­tungs­hö­he

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Schwim­men­de Anla­gen

Eine auf dem Was­ser schwim­men­de Anla­ge ist man­gels fes­ter Ver­bin­dung mit dem Grund und Boden und wegen feh­len­der Stand­fes­tig­keit bewer­tungs­recht­lich kein Gebäu­de. Der jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­ne Streit­fall betraf ein Event- und Kon­fe­renz­zen­trum, das auf einem Kanal im Gebiet des Ham­bur­ger Hafens liegt und aus drei Schwimm­kör­pern und einem Pfahl­bau

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