Gesell­schaf­ter­dar­le­hen – und der Rang­rück­tritt

Ein blo­ßer Rang­rück­tritt führt im Grund­satz nicht dazu, dass ein Dar­le­hen den Cha­rak­ter als Fremd­ka­pi­tal bzw. als For­de­rung des Dar­le­hens­ge­bers ver­liert. Dies gilt auch, wenn die Dar­le­hens­ge­wäh­rung und der Rang­rück­tritt durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis bedingt sind . Soweit die Recht­spre­chung kapi­ta­ler­set­zen­de Dar­le­hen als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten einer Betei­li­gung beur­teilt hat, betrifft dies

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Rück­ge­währ eines Gesell­schaf­ter­dar­le­hens – und die Insol­venz­an­fech­tung

Die Insol­venz­an­fech­tung der Rück­ge­währ eines Gesell­schaf­ter­dar­le­hens bin­nen eines Jah­res vor Stel­lung eines Insol­venz­an­trags setzt kei­ne Kri­se der Gesell­schaft vor­aus. Ent­spre­chen­des gilt für die Rück­ge­währ eines durch den Gesell­schaf­ter abge­si­cher­ten Kre­dits. Nach den ein­deu­ti­gen gesetz­li­chen Vor­ga­ben der § 39 Abs. 1 Nr. 5, § 135 Abs. 1 und 2 InsO kommt es auf die

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Gesell­schafts­dar­le­hen im Über­schul­dungs­sta­tus und bei der Gläu­bi­ger­be­güns­ti­gung

Nach Inkraft­tre­ten des MoMiG dür­fen For­de­run­gen aus Gesell­schaf­ter­dar­le­hen im Über­schul­dungs­sta­tus nur dann unbe­rück­sich­tigt blei­ben, wenn für sie ein Nach­rang i.S.v. § 39 Abs. 2 InsO hin­ter die Ansprü­che aus § 39 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 InsO ver­ein­bart wor­den ist. Nach der Auf­ga­be der Rechts­fi­gur der eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­den Gesell­schaf­ter­dar­le­hen durch das MoMiG füh­ren Gesell­schaf­ter­dar­le­hen

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Bank­rott per Siche­rungs­über­eig­nung

In einer nicht gerecht­fer­tig­ten Siche­rungs­über­eig­nung kann ein Bei­sei­te­schaf­fen lie­gen . Auch das(unzutreffende) Aner­kennt­nis, dass eine Siche­rungs­über­eig­nung bereits zu einem frü­he­ren Zeit­punkt erfolgt erfolgt sei, kann den Tat­be­stand des "Bei­sei­te­schaf­fens" erfül­len. Zwar könn­te es sich dabei auch um die Aner­ken­nung eines erdich­te­ten Rech­tes nach § 283 Abs. 1 Nr. 4 StGB han­deln. Dafür

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Schuld­zin­sen fürs Gesell­schaf­ter­dar­lehn

Schuld­zin­sen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft für ein Dar­le­hen ihres Gesell­schaf­ters fal­len nicht in den Anwen­dungs­be­reich des § 4 Abs. 4a EStG. Die einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ent­stan­de­nen Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen des Gesell­schaf­ters sind im Rah­men der Hin­zu­rech­nung gemäß § 4 Abs. 4a EStG nicht zu berück­sich­ti­gen, soweit sie zugleich als Son­der­ver­gü­tung behan­delt wor­den sind. Dies

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Das Über­brü­ckungs­dar­lehn des Gesell­schaf­ters – und sei­ne Rück­füh­rung in der Kri­se der GmbH

Von § 135 Abs. 1 Nr. 2 InsO wer­den auch Über­brü­ckungs­dar­le­hen erfasst . In einem ech­ten Kon­to­kor­rent mit ver­ein­bar­ter Kre­dit­ober­gren­ze schei­det eine Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung durch ein­zel­ne Kre­dit­rück­füh­run­gen aus, weil ohne sie die Kre­dit­mit­tel, die der Schuld­ner danach tat­säch­lich noch erhal­ten hat, ihm nicht mehr zuge­flos­sen wären. Nach der Kre­ditab­re­de ste­hen dort die Leis­tun­gen

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Rück­zah­lung eines gesell­schaf­ter­ge­si­cher­ten Dar­lehns – und die Insol­venz­an­fech­tung

Zahlt ein Gesell­schaf­ter, dem im letz­ten Jahr vor dem Eröff­nungs­an­trag von der Gesell­schaft Dar­le­hen zurück­ge­währt wor­den sind, die erhal­te­nen Beträ­ge an die Gesell­schaft zurück, um die ursprüng­li­che Ver­mö­gens­la­ge der Gesell­schaft wie­der­her­zu­stel­len, ent­fällt die mit der Rück­ge­wäh­rung ein­ge­tre­te­ne objek­ti­ve Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung; erfolgt die Rück­zah­lung auf ein im Soll geführ­tes Kon­to der Gesell­schaft

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Die anfecht­bar bestell­te Sicher­heit für ein Gesell­schaf­ter­dar­lehn

Wird eine für ein Gesell­schaf­ter­dar­le­hen anfecht­bar bestell­te Siche­rung ver­wer­tet, greift die Anfech­tung man­gels einer Sperr­wir­kung des Befrie­di­gungs­tat­be­stan­des auch dann durch, wenn die Ver­wer­tung län­ger als ein Jahr vor der Antrag­stel­lung erfolg­te. Eine von der Schuld­ne­rin zur Siche­rung eines Dar­le­hens gewähr­te For­de­rungs­ab­tre­tung ist anfecht­bar, wenn der Gesell­schaf­ter der Schuld­ne­rin mit 50%

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Zah­lun­gen der bereits zah­lungs­un­fä­hi­gen GmbH an ihren Gesell­schaf­ter

Geschäfts­füh­rer haf­ten der GmbH für Zah­lun­gen an die Gesell­schaf­ter auf Scha­dens­er­satz, soweit die­se Zah­lung zur Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Gesell­schaft füh­ren muss­te, § 64 Satz 3 GmbHG. Die Zah­lungs­un­fä­hig­keit wird jedoch durch eine Zah­lung an den Gesell­schaf­ter nicht im Sinn des § 64 Satz 3 GmbHG ver­ur­sacht, wenn die Gesell­schaft bereits zah­lungs­un­fä­hig ist. Bei

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