Über­brü­ckungs­leis­tun­gen des Arbeit­ge­bers bis zum Renteneintritt

Ffür ein „betrieb­li­ches Ruhe­geld“ aus einer Direkt­zu­sa­ge des frü­he­ren Arbeit­ge­bers sind kei­ne Bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung zu zah­len, solan­ge die Zah­lung Über­brü­ckungs­funk­ti­on hat. Mit Ren­ten­ein­tritt, spä­tes­tens aber mit Errei­chen der Regel­al­ters­gren­ze unter­lie­gen sol­che Leis­tun­gen aller­dings als Ver­sor­gungs­be­zü­ge der Bei­trags­pflicht. Des ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt auf die Kla­ge eines Arbeit­neh­mers, dem bei

Lesen

Weni­ger Ren­te – höhe­re Krankenkassenbeiträge

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Karls­ru­he sind jetzt fünf bereits seit 2009 dort anhän­gi­ge Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen das Aus­blei­ben einer Ren­ten­er­hö­hung und die Erhö­hung der Kran­ken­kas­sen­bei­trä­ge zum 1.07.2005 ohne Erfolg geblie­ben, das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nahm die Ver­fas­sungs­be­schwer­den – nach gut fünf­jäh­ri­ger Prü­fung – nicht zur Ent­schei­dung an. Das Aus­blei­ben einer Ren­ten­er­hö­hung und die

Lesen

Bei­trags­er­he­bung der Kran­ken­kas­se und der Amtsermittlungsgrundsatz

Ver­letzt eine Kran­ken­kas­se bei der Bei­trags­er­mitt­lung in Zusam­men­hang mit der Kapi­tal­aus­zah­lung einer Lebens­ver­si­che­rung den Amts­er­mitt­lungs­grund­satz dadurch, dass es an einer umfas­sen­den Sach­ver­halts­auf­klä­rung fehlt, kön­nen die Bei­trags­be­schei­de wegen Ver­fah­rens­feh­lern auf­ge­ho­ben wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Dort­mund in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Bei­trags­be­scheid der Tech­ni­ker Kran­ken­kas­se auf­ge­ho­ben und die

Lesen

Bei­trags­hö­he in der frei­wil­li­gen Krankenversicherung

Grund­sätz­lich bie­ten Rege­lun­gen der „Ein­heit­li­chen Grund­sät­ze zur Bei­trags­be­mes­sung frei­wil­li­ger Mit­glie­der der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung und wei­te­rer Mit­glie­der­grup­pen sowie zur Zah­lung und Fäl­lig­keit der von Mit­glie­dern selbst zu ent­rich­ten­den Bei­trä­ge“ vom 27.10.2008 idF vom 17.12.2008 (Bei­trags­ver­fah­rens­grund­sät­ze Selbst­zah­ler – im Fol­gen­den: Bei­tr­VerfGrs­Sz) des Spit­zen­ver­ban­des Bund der Kran­ken­kas­sen (Name im Rechts- und Geschäfts­ver­kehr laut

Lesen

Nach­er­he­bung von Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen bei Unter­schrei­ten der Jahresverdienstgrenze

Das Ver­si­che­rungs­prin­zip bzw Äqui­va­lenz­prin­zip steht der Nach­er­he­bung von Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung beim Arbeit­ge­ber auch dann nicht ent­ge­gen, wenn der Ver­si­cher­te in Unkennt­nis einer Mit­glied­schaft bei einer Kran­ken­kas­se kei­ne Leis­tun­gen in Anspruch genom­men hat. Rechts­grund­la­ge für den Nach­­­for­­de­­rungs-Bescheid ist im hier vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg ent­schie­de­nen Fall § 28p SGB IV. Nach

Lesen

Fran­zö­si­sche Zusatz­al­ters­si­che­rungs­sys­te­me und deut­sche Sozialversicherungspflicht

Lau­fen­de Leis­tun­gen aus den fran­zö­si­schen Zusatz­al­ters­si­che­rungs­sys­te­men AGIRC und ARRCO sind bei einem in Deutsch­land woh­nen­den Rent­ner bei­trags­pflich­tig in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung und Pfle­ge­ver­si­che­rung. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in dem Fall eines 1940 gebo­re­nen Klä­ger, der seit Okto­ber 2000 eine Ren­te der (deut­schen) gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung bezieht und seit dem 1.

Lesen

Kün­di­gung der Kran­ken­kas­se und die Anschlussversicherung

Erst mit dem Nach­weis der Anschluss­ver­si­che­rung wird die Kün­di­gung einer Kran­ken­ver­si­che­rung, die eine Pflicht aus § 193 Abs. 3 S. 1 VVG erfüllt, wirk­sam. Erfolgt die­ser Nach­weis zu einem spä­te­ren Zeit­punkt als die Kün­di­gung, fin­det kei­ne Rück­wir­kung auf den Zeit­punkt des Zugangs der Kün­di­gung beim Ver­si­che­rer statt. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in

Lesen

Früh­ru­he­stands­geld und die Bei­trags­be­mes­sung bei frei­wil­li­gen Krankenkassenmitgliedern

Unter die Bei­trags­pflicht fällt auch – als sons­ti­ge Ein­nah­me – das „Früh­ru­he­stands­geld“, das ein Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men aus­ge­schie­de­nen Mit­ar­bei­tern, die frei­wil­lig ver­si­cher­te Mit­glie­der in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung sind, zahlt. Die Ände­rung des § 240 SGB V durch das GKV-WSG mit Wir­kung zum 1. Janu­ar 2009 hat dahin­ge­hend kei­ne Ände­rung gebracht, weil nun­mehr die Beitragsbemessung

Lesen