Infor­ma­ti­ons­frei­heit – und das Par­tei­en­gesetz

Das Par­tei­en­gesetz ver­drängt Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz nicht. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg hat aktu­ell in zwei Beru­fungs­ver­fah­ren ent­schie­den, dass der für Jeder­mann bestehen­de Anspruch auf Zugang zu amt­li­chen Infor­ma­tio­nen nach dem Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz des Bun­des nicht durch Ver­öf­fent­li­chungs­pflich­ten nach dem Par­tei­en­gesetz ver­drängt wird. Er hat damit die erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dun­gen des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin bestä­tigt. Der kla­gen­de

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Poli­ti­sche Agi­ta­ti­ons­an­zei­ge per einst­wei­li­ger Anord­nung?

Auch bei regio­na­ler Mono­pol­stel­lung besteht kein Kon­tra­hie­rungs­zwang pri­vat­recht­li­cher Pres­se­or­ga­ne zum Abdruck von Zei­tungs­an­zei­gen einer poli­ti­schen Par­tei. Mit die­ser Begrün­dung hat es das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt abge­lehnt, die Ver­la­ge der Thü­rin­ger Lan­des­zei­tung, der Ost­thü­rin­ger Lan­des­zei­tung und des All­ge­mei­nen Anzei­gers mit­tels einst­wei­li­ger Anord­nung zu ver­pflich­ten, die Anzei­ge einer im Thü­rin­ger Land­tag mit acht Abge­ord­ne­ten

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Staat­li­che Par­tei­en­fi­nan­zie­rung – und die Organ­kla­ge einer zu kurz gekom­me­nen Par­tei

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Organ­kla­ge der Öko­­­lo­gisch-Demo­kra­­ti­­schen Par­tei (ÖDP) gegen den Deut­schen Bun­des­tag als unzu­läs­sig ver­wor­fen (§ 24 BVerfGG). Die ÖDP hält die Mit­tel­zu­wei­sung an Frak­tio­nen und poli­ti­sche Stif­tun­gen sowie für Abge­ord­ne­ten­mit­ar­bei­ter im Haus­halt 2012 für eine ver­schlei­er­te Finan­zie­rung der im Bun­des­tag ver­tre­te­nen Par­tei­en und sieht sich in ihrem Recht

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Ille­ga­le Par­tei­en­fi­nan­zie­rung durch die Frak­tio­nen – und ihre straf­recht­li­chen Fol­gen

Wer­den Gel­der, die einer Frak­ti­on des Land­tags von Rhein­­land-Pfalz aus dem Lan­des­haus­halt zur Erfül­lung ihrer Auf­ga­ben zuge­wen­det wor­den sind, gesetz­wid­rig für Zwe­cke der die Frak­ti­on tra­gen­den Par­tei aus­ge­ge­ben, so ste­hen der Wür­di­gung die­ses Vor­gangs als Untreue im Sin­ne des § 266 StGB zum Nach­teil der Frak­ti­on nicht die Bestim­mun­gen des

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"Grü­ne Alter­na­ti­ve Frei­burg" ./​. "Bünd­nis 90/​Die Grü­nen"

Einer kom­mu­na­len Wäh­ler­ver­ei­ni­gung ist die Ver­wen­dung des Wor­tes "grün" in ihrem Namen nicht ver­wehrt, wenn durch wei­te­re Namens­be­stand­tei­le sicher gestellt ist, dass sich der Name von dem Namen der Klä­ge­rin, der Par­tei "Bünd­nis 90/​Die Grü­nen", aus­rei­chend abgrenzt und die kom­mu­na­le Wäh­ler­schaft nicht von per­so­nel­len oder orga­ni­sa­to­ri­schen Zusam­men­hän­gen oder einer Zustim­mung

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Die Rechen­schafts­be­rich­te der Par­tei­en

Nach Ab­lauf der in § 19a Abs. 3 Satz 1 und 2 PartG ge­re­gel­ten Frist kann eine re­chen­schafts­pflich­ti­ge Par­tei den von ihr ein­ge­reich­ten Re­chen­schafts­be­richt grund­sätz­lich nur noch unter den in § 23b Abs. 2 Satz 1 PartG ge­nann­ten Vor­aus­set­zun­gen als Ge­gen­stand des vom Prä­si­den­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges nach § 23a PartG ein­ge­lei­te­ten Prü­fungs­ver­fah­rens ver­än­dern.

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Möl­le­mann-Spen­den

Die vom Deut­schen Bun­des­tag aus­ge­spro­che­nen Sank­tio­nen gegen die FDP wegen der Möl­­le­­mann-Spen­­den sind nach dem Par­tei­en­gesetz gerecht­fer­tigt. So die Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg. Der FDP-Lan­­des­­ver­­­band Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat­te in den Jah­ren 1996 bis 2000 und 2002 10 Bar- und Sach­spen­den in Höhe von ins­ge­samt über 2,2 Mil­lio­nen Euro von sei­nem dama­li­gen

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