Hausnotrufsystem - und seine Umsatzsteuerfreiheit

Haus­not­ruf­sys­tem – und sei­ne Umsatz­steu­er­frei­heit

Die für die Umsatz­steu­er­frei­heit von Betreu­ungs­leis­tun­gen erfor­der­li­che Kos­ten­tra­gung durch die Pfle­ge­kas­se kann sich beim Betrieb eines Haus­not­ruf­sys­tems aus der Zuer­ken­nung einer Pfle­ge­stu­fe erge­ben. Steu­er­frei sind nach § 4 Nr. 16 UStG die mit dem Betrieb von Ein­rich­tun­gen zur Betreu­ung oder Pfle­ge kör­per­lich, geis­tig oder see­lisch hilfs­be­dürf­ti­ger Per­so­nen eng ver­bun­de­nen Leis­tun­gen. Nach

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Die Bildung einer Pflegesatzkommission

Die Bil­dung einer Pfle­ge­satz­kom­mis­si­on

Die hes­si­schen Lan­des­ver­bän­de der Pfle­ge­kas­sen, der Ver­band der pri­va­ten Kran­ken­kas­sen, sowie der Lan­des­wohl­fahrts­ver­band Hes­sen sind als Sozi­al­trä­ger gesetz­lich ver­pflich­tet, an der Bil­dung einer Pfle­ge­satz­kom­mis­si­on mit­zu­wir­ken. Die bis­he­ri­ge Total­ver­wei­ge­rung ist rechts­wid­rig. So das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge von Pfle­ge­heim­be­trei­bern, mit dem Ziel, kol­lek­ti­ve Ver­ein­ba­run­gen über die

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Schwerstpflegebedürftige und das Erfordernis einer Nachtwache

Schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­ge und das Erfor­der­nis einer Nacht­wa­che

Unter einer stän­di­gen Anwe­sen­heit einer Fach­kraft im Pfle­ge­heim ist ein stän­di­ger akti­ver Dienst wäh­rend der Nacht, der soge­nann­ten Nacht­wa­che, zu ver­ste­hen. Dage­gen ist eine ledig­lich stän­dig erreich­ba­re, in einem Bereit­schafts­zim­mer ruhen­de Fach­kraft (Nacht­be­reit­schaft), dafür nicht aus­rei­chend. Auch in den Nacht­stun­den bedür­fen schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­ge der Pfle­ge­stu­fe III der Hil­fe durch eine Fach­kraft.

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Pflegestufe III und Härtefallleistungen

Pfle­ge­stu­fe III und Här­te­fall­leis­tun­gen

Die Rege­lung, dass Bezie­her von Pfle­ge­geld – nicht von Pfle­ge-Sach­­leis­­tun­­gen – kei­nen Anspruch auf Här­te­fall­leis­tun­gen haben, ist nach Ansicht des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg ver­fas­sungs­kon­form. In dem vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen bezieht die Klä­ge­rin ein Pfle­ge­geld ent­spre­chend der Pfle­ge­stu­fe III und begehrt nun von dem beklag­ten Leis­tungs­trä­ger zusätz­lich die Gewäh­rung von Här­te­fall­leis­tun­gen.

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Die Fahrt zur Arztpraxis als Pflegezeit

Die Fahrt zur Arzt­pra­xis als Pfle­ge­zeit

Wenn für den Weg vom Fahr­zeug zur Arzt­pra­xis ein Ver­si­cher­ter Hil­fe durch eine Begleit­per­son benö­tigt, so kann auch die Zeit, die für die Fahrt zum Arzt benö­tigt wird und für die kein tat­säch­li­cher Betreu­ungs­auf­wand besteht, als Pfle­ge­zeit zu berück­sich­ti­gen sein. So die Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Rhein­­land-Pfalz in dem Fall einer

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Der Wechsel des Pflegeheims

Der Wech­sel des Pfle­ge­heims

Ist der Wech­sel eines Pfle­ge­heims in Bezug auf die Über­nah­me unge­deck­ter Pfle­ge­heim­kos­ten mit unver­hält­nis­mä­ßi­gen Mehr­kos­ten ver­bun­den, besteht kein Wunsch- und Wahl­recht des Hil­fe­emp­fän­gers. In einem vom Sozi­al­ge­richt Karls­ru­he ent­schie­de­nen Fall ist die Klä­ge­rin seit dem 2. Okto­ber 2009 in die Pfle­ge­stu­fe I ein­ge­stuft und erhält seit­her von der Pfle­ge­kas­se (Deut­sche Ange­stell­ten­kran­ken­kas­se –

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