Jugend­stra­fe – die Schwe­re der Schuld und der Erzie­hungs­ge­dan­ke

Auch bei einer allein mit der Schwe­re der Schuld begrün­de­ten Ver­hän­gung von Jugend­stra­fe sind erzie­he­ri­sche Gesichts­punk­te bei der Straf­be­mes­sung maß­ge­bend, wenn­gleich nicht allein aus­schlag­ge­bend . Bei­de Gesichts­punk­te ste­hen dabei in der Regel mit­ein­an­der im Ein­klang, da die cha­rak­ter­li­che Hal­tung und das in der Tat zum Aus­druck kom­men­de Per­sön­lich­keits­bild nicht nur

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Jugend­stra­fe – und die Schwe­re der Schuld

Nach der Recht­spre­chung und Tei­len der Lite­ra­tur kommt dem Unrecht der Tat bei der Prü­fung der Schwe­re der Schuld im Sin­ne von § 17 Abs. 2 Var. 2 JGG im All­ge­mei­nen kei­ne selbst­stän­di­ge Bedeu­tung zu . Ent­schei­dend ist, inwie­weit sich die cha­rak­ter­li­che Hal­tung und die Per­sön­lich­keit sowie die Tat­mo­ti­va­ti­on des Her­an­wach­sen­den in

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Rück­tritt vom Ver­such – und die jugend­straf­recht­li­che Beur­tei­lung der Schuld­schwe­re

Im Fall eines frei­wil­li­gen Rück­tritts vom Ver­such – wie hier vom ver­such­ten beson­ders schwe­ren Raub – ist die schul­d­er­hö­hen­de Berück­sich­ti­gung des zunächst gege­be­nen Voll­endungs­vor­sat­zes im Rah­men der Prü­fung der Schwe­re der Schuld jeden­falls dann rechts­feh­ler­haft, wenn nicht der Umstand der frei­wil­li­gen Abkehr von die­sem Vor­satz glei­cher­ma­ßen in den Blick genom­men

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Die zure­chen­ba­re Schuld des jugend­li­chen Täters

Zur Bestim­mung der zure­chen­ba­ren Schuld des jugend­li­chen Täters ist das Tat­un­recht am Maß­stab der gesetz­li­chen Straf­an­dro­hun­gen des Erwach­se­nen­straf­rechts her­an­zu­zie­hen . Es begeg­net inso­weit aber Beden­ken, dass sie ange­sichts der kon­kre­ten Tat­si­tua­ti­on, in der der Ange­klag­te im Hin­blick auf sein asia­ti­sches Aus­se­hen von einem der Geschä­dig­ten wie­der­holt belei­digt wor­den war, nicht

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Jugend­stra­fe – wegen der Schwer­de der Schuld

Die Ver­hän­gung einer Jugend­stra­fe, auf die allein unter dem Gesichts­punkt der Schwe­re der Schuld (§ 17 Abs. 2 Alt. 2 JGG) erkannt wird, kommt grund­sätz­lich nur in Betracht, wenn dies auch aus erzie­he­ri­schen Grün­den erfor­der­lich ist . Maß­geb­lich ist inso­weit der Zeit­punkt der Ent­schei­dung . Belan­gen des Schuld­aus­gleichs kann eigen­stän­di­ge Bedeu­tung nur

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Jugend­stra­fe – wegen de Schwe­re der Schuld

Der Schuld­ge­halt der Tat bei der Bege­hung durch her­an­wach­sen­de Täter, auf die das Jugend­straf­recht Anwen­dung fin­det, ist jugend­spe­zi­fisch zu bestim­men. Die "Schwe­re der Schuld" im Sin­ne des § 17 Abs. 2 JGG wird daher nicht vor­ran­gig anhand des äuße­ren Unrechts­ge­halts der Tat und ihrer Ein­ord­nung nach dem all­ge­mei­nen Straf­recht bestimmt. Viel­mehr

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