Sitz­ver­le­gung – und der Wech­sel des beklag­ten Finanz­amts

Auf­grund der Sitz­ver­le­gung einer kla­gen­den GmbH erfolgt kein Wech­sel des beklag­ten Finanz­amts. § 63 FGO bestimmt, wel­che Behör­de am finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren als Beklag­ter (§ 57 Nr. 2 FGO) zu betei­li­gen ist. Nach § 63 Abs. 1 Nr. 2 FGO ist die Ver­pflich­tungs­kla­ge regel­mä­ßig gegen die­je­ni­ge Behör­de zu rich­ten, die den bean­trag­ten Ver­wal­tungs­akt unter­las­sen

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Betriebs­prü­fung, Sitz­ver­le­gung – und die Fra­ge der ört­li­chen Zustän­dig­keit

Die Auf­for­de­rung zur Vor­la­ge der Unter­la­gen i.S. des § 200 Abs. 1 AO nebst der Andro­hung der Fest­set­zung eines Ver­zö­ge­rungs­gelds und die anschlie­ßen­de Fest­set­zung des Ver­zö­ge­rungs­gelds sind Ver­fah­rens­hand­lun­gen im Rah­men der Außen­prü­fung und fol­gen damit der ört­li­chen Zustän­dig­keit für die Außen­prü­fung selbst. Letz­te­re ist ein Vor­gang des Besteue­rungs­ver­fah­rens, wes­halb sich die

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Weg­zugs­be­steue­rung inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on

Das Uni­ons­recht steht grund­sätz­lich der Besteue­rung der nicht rea­li­sier­ten Wert­zu­wäch­se beim Ver­mö­gen einer Gesell­schaft anläss­lich der Ver­le­gung ihres Sit­zes in einen ande­ren Mit­glied­staat nicht ent­ge­gen. Die sofor­ti­ge Ein­zie­hung der Steu­er zum Zeit­punkt der Ver­le­gung des Sit­zes der Gesell­schaft, ohne der Gesell­schaft die Mög­lich­keit zu bie­ten, die Zah­lung des Steu­er­be­trags auf­zu­schie­ben,

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Sitz­ver­le­gung zum Zwe­cke der Insol­venz

Hat das Insol­venz­ge­richt am alten Sitz der Insol­venz­schuld­ne­rin vor einer Ver­wei­sung des Ver­fah­rens Anhalts­punk­te dafür, dass die­se an ihrem gera­de durch Ver­le­gung neu begrün­de­ten Sitz kei­ne Geschäfts­tä­tig­keit ent­fal­tet hat, hat es alle Umstän­de von Amts wegen zu ermit­teln, die sei­ne ört­li­che Zustän­dig­keit begrün­den könn­ten. die blo­ße Nach­fra­ge bei der Insol­venz­schuld­ne­rin

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Grenz­über­schrei­ten­de Ver­le­gung von Fir­men­sit­zen

Das Euro­päi­sche Par­la­ment for­dert die EU-Kom­­mis­­si­on auf, einen Richt­li­ni­en­vor­schlag zur grenz­über­schrei­ten­den Ver­le­gung von Fir­men­sit­zen vor­zu­le­gen. Zugleich for­mu­lie­ren die Abge­ord­ne­ten kon­kre­te und aus­führ­li­che Emp­feh­lun­gen zum Inhalt die­ser Richt­li­nie. Der­zeit sei, wie das Euro­päi­sche Par­la­ment in einem mit über 90% Zustim­mung ange­nom­me­nen Bericht fest­stellt, die grenz­über­schrei­ten­de Ver­le­gung von Fir­men­sit­zen mit admi­nis­tra­ti­ven Hür­den,

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Sitz­ver­le­gung der GmbH und Umzugs­kos­ten des Geschäfts­füh­rers

Umzugs­kos­ten sind immer dann als Wer­bungs­kos­ten steu­er­lich berück­sich­ti­gungs­fä­hig, wenn der Umzug nahe­zu aus­schließ­lich beruf­lich ver­an­lasst ist, etwa wenn er sei­nen Grund im Wech­sel des Arbeits­plat­zes des Steu­er­pflich­ti­gen hat oder der Steu­er­pflich­ti­ge näher an den Ort sei­ner beruf­li­chen Tätig­keit zieht. Pri­va­te Grün­de für den Umzug dür­fen nur von ganz unter­ge­ord­ne­ter Bedeu­tung

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Die Euro­päi­sche Gesell­schaft im Steu­er­recht

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat nun den Ent­wurf eines "Geset­zes über steu­er­li­che Begleit­maß­nah­men zur Ein­füh­rung der Euro­päi­schen Gesell­schaft und zur Ände­rung wei­te­rer steu­er­recht­li­cher Vor­schrif­ten" (SEStEG) vor­ge­legt. Den Schwer­punkt des Refe­ren­ten­ent­wurfs bil­det die Umset­zung der Richt­li­nie 90/​434/​EWG über das gemein­sa­me Steu­er­sys­tem für Fusio­nen, Spal­tun­gen, Abspal­tun­gen, die Ein­brin­gung von Unter­neh­mens­tei­len und den Aus­tausch von

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Akti­ons­plan Gesell­schafts­recht

Die EU-Kom­­mis­­si­on hat am 20. Dezem­ber 2005 eine Kon­sul­ta­ti­on zu mit­tel­fris­ti­gen Maß­nah­men im Gesell­schafts­recht begon­nen. In 14 Fra­gen bit­tet die Kom­mis­si­on um Stel­lung­nah­men, unter ande­rem zur Not­wen­dig­keit einer Rege­lung auf euro­päi­scher Ebe­ne des „one sha­re, one vote“ und zu einer „sqee­ze out, sell out“-Regelung.

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