Das Telefonieren während der Arbeit

Das Tele­fo­nie­ren wäh­rend der Arbeit

Das pri­va­te Tele­fo­nie­ren eines Arbeit­neh­mers wäh­rend der Arbeits­zeit ist nicht vom Unfall­ver­si­che­rungs­schutz umfasst, wenn damit die ver­si­cher­te Tätig­keit nicht ledig­lich gering­fü­gig unter­bro­chen wird. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Aner­ken­nung eines Arbeits­un­falls abge­lehnt. Ein Lager­ar­bei­ter aus Wies­ba­den, der an einem Tisch in der

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Gesetzliche Unfallversicherung bei der Verfolgung eines Taschendiebes

Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung bei der Ver­fol­gung eines Taschen­die­bes

Kraft Geset­zes ist der­je­ni­ge ver­si­chert, der sich bei der Ver­fol­gung oder Fest­nah­me einer Per­son, die einer Straf­tat ver­däch­tig ist, per­sön­lich ein­setzt. Die­ser Ver­si­che­rungs­schutz gilt auch für Aus­lands­fäl­le. Ist es dem Betrof­fe­nen jedoch nicht in ers­ter Linie um die vom Gesetz geschütz­te Ver­fol­gung oder Fest­nah­me gegan­gen, son­dern auch um die Wie­der­be­schaf­fung

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Der Unfall im privat und geschäftlich genutzten Haus

Der Unfall im pri­vat und geschäft­lich genutz­ten Haus

Ereig­net sich ein Sturz im Trep­pen­haus eines Gebäu­des, in dem sich sowohl ein Büro als auch Wohn­räu­me befin­den, han­delt es sich um einen Arbeits­un­fall, wenn zum Unfall­zeit­punkt die Trep­pe aus betrieb­li­chen Grün­den genutzt wird. So das Sozi­al­ge­richt Heil­bronn in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers, der wäh­rend er die Geschäfts­post

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Unfall bei der Familienpflege

Unfall bei der Fami­li­en­pfle­ge

Die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung greift bei einer nicht erwerbs­mä­ßi­gen Pfle­ge­per­son, die einen Unfall bei einer der kon­kre­ten Pfle­ge­tä­tig­keit im Bereich der Grund­pfle­ge vor­be­rei­ten­den Hand­lung erlei­det, nur dann, wenn ein enger sach­li­cher, ört­li­cher und zeit­li­cher Zusam­men­hang zwi­schen der vor­be­rei­ten­den Hand­lung und der Pfle­ge­tä­tig­keit besteht. Ereig­net sich der Unfall zwei Stun­den vor der

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Unfall auf Ab- und Umwegen

Unfall auf Ab- und Umwe­gen

Zu den ver­si­cher­ten Tätig­kei­ten eines Arbeit­neh­mers zählt nach § 8 Abs 2 Nr 5 SGB VII auch das mit einer ver­si­cher­ten Tätig­keit zusam­men­hän­gen­de Ver­wah­ren, Beför­dern, Instand­hal­ten und Erneu­ern eines Arbeits­ge­räts oder einer Schutz­aus­rüs­tung sowie deren Erst­be­schaf­fung, wenn dies auf Ver­an­las­sung des Unter­neh­mers erfolgt. Für Betriebs­we­ge gilt eben­so wie für Arbeits­we­ge, dass grund­sätz­lich nur

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Der Arbeitsunfall und das Schwätzchen auf dem Betriebsweg

Der Arbeits­un­fall und das Schwätz­chen auf dem Betriebs­weg

Ein Arbeits­un­fall liegt auch dann vor, wenn der Ver­si­cher­te einen Betriebs­weg zum Zwe­cke eines pri­va­ten Gesprächs, in des­sen Ver­lauf er ver­letzt wird, unter­bricht, solan­ge die Dau­er des Gesprächs von vorn­her­ein auf eine ganz kur­ze Zeit­span­ne beschränkt sein soll­te. So die Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall, in

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Gesetzliche Unfallversicherung im Ausland?

Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung im Aus­land?

Eine gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung besteht wäh­rend einer Aus­lands­tä­tig­keit nicht, wenn der Arbeit­neh­mer für eine Aus­lands­tä­tig­keit ein­ge­stellt und anschlie­ßend nicht beim glei­chen Arbeit­ge­ber im Inland wei­ter­be­schäf­tigt wird. So hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt im Fall eines Dol­met­schers ent­schie­den, der gegen die Berufs­ge­nos­sen­schaft auf Ent­schä­di­gung geklagt hat. Der Mann ver­letz­te sich wäh­rend eines Hilfs­ein­sat­zes

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