Ver­mö­gens­ver­wal­tungs-GmbH im Grün­dungs­sta­di­um – und die Gewer­be­steu­er

Bei einer rein ver­mö­gens­ver­wal­ten­den GmbH im Grün­dungs­sta­di­um besteht vor ihrer Ein­tra­gung ins Han­dels­re­gis­ter kei­ne Gewer­be­steu­er­pflicht. Nach § 2 Abs. 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er zunächst nur der ste­hen­de Gewer­be­be­trieb (§ 1 Gewer­be­­steu­er-Durch­­­füh­­rungs­­­ver­­or­d­­nung). Nach stän­di­ger Recht­spre­chung beginnt des­halb die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht der unter § 2 Abs. 1 GewStG fal­len­den Gewer­be­be­trie­be erst, wenn alle tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen

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Der geschenk­te Geschäfts­an­teil an einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft

Für den Erwerb eines Anteils an einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft besteht kei­ne Schen­kungsteu­er­ver­güns­ti­gung nach § 13a ErbStG. Der Schen­kungsteu­er unter­liegt als Schen­kung unter Leben­den (§ 1 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG) jede frei­ge­bi­ge Zuwen­dung unter Leben­den, soweit der Bedach­te durch sie auf Kos­ten des Zuwen­den­den berei­chert wird (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG; vgl. auch §

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Erb­schaft­steu­er­ver­güns­ti­gun­gen für mit­tel­ba­re Gesell­schafts­be­tei­li­gun­gen

Ein Erb­las­ser oder Schen­ker war nur dann i.S. des § 13a Abs. 4 Nr. 3 ErbStG a.F. unmit­tel­bar am Nenn­ka­pi­tal einer Kapi­tal­ge­sell­schaft betei­ligt, wenn er zivil­recht­lich deren Gesell­schaf­ter war. In dem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall waren Gegen­stand des Erwerbs der Ehe­frau und der Kin­der des Klä­gers durch frei­ge­bi­ge Zuwen­dun­gen unter Leben­den

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Ein­schrän­kun­gen des Ergeb­nis­vor­abs bei ver­mö­gens­ver­wal­ten­der Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten

Eine Haf­tungs­ver­gü­tung, die ein Gesell­schaf­ter einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft erhal­ten soll, kann grund­sätz­lich ent­we­der ein Anteil am Über­schuss der Per­so­nen­ge­sell­schaft und damit ein sog. Ergeb­nis­vor­ab sein, oder eine Son­­der-Ein­­nah­­me auf Grund eines schuld­recht­li­chen Leis­tungs­aus­tau­sches dar­stel­len . Ein Ergeb­nis­vor­ab liegt vor, wenn der Gesell­schaf­ter sei­ne Leis­tung auf Grund eines Gesell­schaf­ter­bei­trags im Sin­ne

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Ver­mö­gens­ver­schie­bung in die Zebra­ge­sell­schaft

Über­trägt ein gewerb­lich täti­ger Gesell­schaf­ter einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft (sog. Zebra­ge­sell­schaft) ein Wirt­schafts­gut sei­nes Betriebs­ver­mö­gens in das Gesamt­hands­ver­mö­gen der ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft, führt dies steu­er­lich nicht zur Auf­de­ckung der stil­len Reser­ven bei dem Gesell­schaf­ter, soweit die­ser an der Zebra­ge­sell­schaft betrieb­lich betei­ligt ist. Stil­le Reser­ven sind auf­zu­de­cken, wenn ein Besteue­rungs­tat­be­stand erfüllt wird .

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Ein­brin­gung pri­va­ter Ver­bind­lich­kei­ten in eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft

Schuld­zin­sen kön­nen auch dann als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft vom ein­brin­gen­den Gesell­schaf­ter ein ursprüng­lich pri­vat ver­an­lass­tes Dar­le­hen als Gegen­leis­tung für das von ihm ein­ge­brach­te Grund­stück über­nimmt. Die Schuld­über­nah­me führt bei der Gesell­schaft zu Anschaf­fungs­kos­ten. In hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall grün­de­ten Ehe­leu­te eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR),

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Eigen­han­dels­ab­sicht bei einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Kapi­tal­ge­sell­schaft

Eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Kapi­tal­ge­sell­schaft kann ein Finanz­un­ter­neh­men im Sin­ne des § 8b Abs. 7 Satz 2 KStG sein. Von der Absicht, kurz­fris­tig einen Eigen­han­dels­er­folg zu erzie­len, ist bei Streu­be­sitz­ak­ti­en regel­mä­ßig aus­zu­ge­hen, wenn die Kapi­tal­ge­sell­schaft die Akti­en im Umlauf­ver­mö­gen erfasst. Will die Kapi­tal­ge­sell­schaft die Besteue­rung ver­mei­den, trägt sie die Fest­stel­lungs­last dafür, dass die­se Buchung

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Die ver­mö­gens­ver­wal­ten­de GbR und die Steu­ern der Gesell­schaf­ter

Die Ein­künf­te einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Gesell­schaft aus der Ver­mie­tung von Räu­men an eine frei­be­ruf­lich täti­ge Anwalts­ge­mein­schaft sind auch dann auf der Ebe­ne der Gesell­schaft ein­heit­lich und geson­dert fest­zu­stel­len, wenn ein Gesell­schaf­ter zugleich an der Anwalts­ge­mein­schaft betei­ligt ist und sein Grund­stücks­an­teil als Son­der­be­triebs­ver­mö­gen im Rah­men der selb­stän­di­gen Tätig­keit zu erfas­sen ist.

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