Der Arbeitsunfall beim Anheben eines Leichnams

Der Arbeits­un­fall beim Anhe­ben eines Leich­nams

Das Ver­he­bet­rau­ma, das ein Bestat­ter wäh­rend der beruf­li­chen Tätig­keit – Anhe­ben der Lei­che – erlei­det, erfüllt die gesetz­li­che Anfor­de­rung an Arbeits­un­fäl­le. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Arbeits­un­fall fest­ge­stellt. Der Klä­ger, ein 39jähriger Ver­si­cher­ter arbei­tet seit 2002 als Fried­hofs­mit­ar­bei­ter (Bestat­tungs­hel­fer). Er ist u.a.

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Der Überfall im Home Office

Der Über­fall im Home Office

Bei einem vor­sätz­li­chen tät­li­chen Angriff steht ein abhän­gig Beschäf­tig­ter nur dann unter Ver­si­che­rungs­schutz, wenn der Angriff des Täters aus betriebs­be­zo­ge­nen Moti­ven erfolgt. So das Sozi­al­ge­richt Dres­den in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Mit­ar­bei­ter einer Bau­spar­kas­se, der bei einem Über­fall in sei­nem Home Office Schuss­ver­let­zun­gen erlitt und die­ses Ereig­nis als Arbeits­un­fall

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Müllmann = Hochleistungssportler

Müll­mann = Hoch­leis­tungs­sport­ler

Eine Menis­kus­er­kran­kung bei einem Müll­wer­ker ist als Berufs­krank­heit anzu­er­ken­nen, da die Knie­be­las­tung der Müll­wer­ker mit denen von Ran­gie­rern und Hoch­leis­tungs­sport­lern ver­gleich­bar ist. So die Ent­schei­dung des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Müll­wer­kers, der im Jah­re 2005 wäh­rend sei­ner beruf­li­chen Tätig­keit ein Ver­dreh­trau­ma im rech­ten Knie­ge­lenk erlitt. Die

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Arbeitsunfall bei unklarem Unfallzeitpunkt

Arbeits­un­fall bei unkla­rem Unfall­zeit­punkt

Ein Arbeit­neh­mer hat – aus Beweis­last­grün­den – kei­nen Anspruch auf Fest­stel­lung eines Arbeits­un­falls, wenn nicht fest­stell­bar ist, wann ein Unfall­ereig­nis mit einer gesund­heits­schä­di­gen­den Ein­wir­kung auf einen Arbeit­neh­mer erfolgt ist, dage­gen aber sicher fest­steht, dass der Arbeit­neh­mer in dem betrof­fe­nen Zeit­raum die ver­si­cher­te Tätig­keit nicht durch­gän­gig ver­rich­tet hat. So die Ent­schei­dung

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Eine im Stehen verrichtete Tätigkeit

Eine im Ste­hen ver­rich­te­te Tätig­keit

Nach der Nr. 2112 der Anla­ge 1 zur BKV liegt eine Berufs­krank­heit bei einer „Gonar­thro­se durch eine Tätig­keit im Kni­en oder ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung mit einer kumu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Arbeits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­destein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stun­de pro Schicht” vor. Bei einer aus­schließ­lich im Ste­hen ver­rich­te­ten Tätig­keit

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Duschen als Herstellung der Einsatzfähigkeit

Duschen als Her­stel­lung der Ein­satz­fä­hig­keit

Steht das Duschen am Arbeits­platz im inne­ren Zusam­men­hang mit der dienst­li­chen Tätig­keit, so stellt es eine so genann­te gemisch­te Tätig­keit im Sin­ne der sozi­al­ge­richt­li­chen Recht­spre­chung zum Arbeits­un­fall dar, da es sowohl unver­si­cher­ten pri­va­ten als auch ver­si­cher­ten dienst­li­chen Zwe­cken dient. So die Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts Spey­er in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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