Ver­sor­gungs­ehe – und die Wider­le­gung der gesetz­li­chen Ver­mu­tung

Bei der Hin­ter­blie­be­nen­ver­sor­gung (Wit­wen­geld) ste­hen der Wit­we für die Wider­le­gung der gesetz­li­chen Ver­mu­tung einer Ver­sor­gungs­ehe alle Beweis­mit­tel zur Ver­fü­gung. Es sind nicht nur "äuße­re, objek­tiv erkenn­ba­re", son­dern auch "inne­re, sub­jek­ti­ve" Umstän­de – ins­be­son­de­re die Moti­ve der Ehe­gat­ten bei der Hei­rat – von Bedeu­tung. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te

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Wit­wer­ren­te nach 7 Mona­ten Ehe ?

Eine Wit­we bzw. ein Wit­wer hat regel­mä­ßig kein Anspruch auf Wit­wen- bzw. Wit­wer­ren­te, wenn die Ehe nicht min­des­tens ein Jahr bestan­den hat. So hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Wit­wers nach des­sen 7 Mona­te andau­ern­den Ehe eine soge­nann­te Ver­sor­gungs­ehe ange­nom­men und den Anspruch auf Wit­wer­ren­te ver­neint. Ein

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Die Ver­mu­tung einer Ver­sor­gungs­ehe bei kur­zer Ehe­zeit

Zwar muss nach den ein­schlä­gi­gen gesetz­li­chen Vor­ga­ben die Ehe mit einem ver­stor­be­nen Beam­ten min­des­tens ein Jahr bestan­den haben, um einen Ver­sor­gungs­an­spruch des über­le­ben­den Ehe­part­ners aus­zu­lö­sen. Aber wenn es nicht der allei­ni­ge oder über­wie­gen­de Zweck der Hei­rat war, dem über­le­ben­den Ehe­part­ner eine Ver­sor­gung zu ver­schaf­fen, steht auch eine kür­ze­re Ehe­zeit einem

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Min­dest­dau­er einer Ehe für die Wit­wen­ren­te

Nach 17-tägi­ger Ehe besteht kein Anspruch auf Wit­wen­ren­te. In dem jetzt vom Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hei­ra­te­te eine 56-jäh­­ri­ge Frau im Novem­ber 2007 einen unheil­bar an meta­stasier­tem Kehl­kopf­krebs erkrank­ten Mann. 17 Tage spä­ter ver­starb der 58-Jäh­­ri­ge an den Fol­gen sei­ner Krebs­er­kran­kung. Die im Schwalm-Eder-Kreis leben­de Wit­we bean­trag­te die Gewäh­rung von

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Die Ver­mu­tung einer Ver­sor­gungs­ehe und der Unter­halts­bei­trag

Die Wider­le­gung der gesetz­li­chen Ver­mu­tung der Ver­sor­gungs­ehe setzt bei der lebens­be­droh­li­chen Erkran­kung des ver­stor­be­nen Beam­ten vor­aus, dass objek­ti­ve, nach außen getre­te­ne Anhalts­punk­te vor­lie­gen, nach denen der Ver­sor­gungs­ge­dan­ke zum Zeit­punkt der Hei­rat kei­ne maß­geb­li­che Rol­le gespielt haben kann. Nach § 22 Abs. 1 S. 1 BeamtVG ist in den Fäl­len des § 19

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Ver­sor­gungs­ehe nach Krebs­er­kran­kung

Hat eine Ehe nicht min­des­tens ein Jahr gedau­ert, wird eine Ver­sor­gungs­ehe gesetz­lich ver­mu­tet. Kann dies nicht wider­legt wer­den, besteht kein Anspruch auf Wit­wen­ren­te. In einem jetzt vom Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richt in Darm­stadt ent­schie­de­nen Rechts­streit klag­te ein Wit­wer gleich­wohl trotz kur­zer Ehe­dau­er auf Ren­te. Der jetzt 48-jäh­­ri­ger Mann aus Mar­burg lern­te sei­ne

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