Ein deut­sches Wei­neti­kett – mit der Bezeich­nung "Supe­ri­or"

Die Ver­wen­dung der Bezeich­nung "Supe­ri­or" für einen deut­schen Wein in deut­scher Spra­che ver­stößt nicht gegen die euro­pa­recht­li­chen Vor­schrif­ten zum Schutz tra­di­tio­nel­ler Begrif­fe im Wein­recht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Beru­fung des Lan­des Rhein­­land-Pfalz gegen ein gleich­lau­ten­des Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Trier zurück­ge­wie­sen. Auf

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Wein darf nicht bekömm­lich sein

Wein darf nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on nicht als „bekömm­lich“ ver­mark­tet wer­den. Eine sol­che Bezeich­nung, die auf einen redu­zier­ten Säu­re­ge­halt hin­wei­sen soll, stellt eine bei alko­ho­li­schen Geträn­ken ver­bo­te­ne gesund­heits­be­zo­ge­ne Anga­be dar. Die Health-Claims-Ver­­or­d­­nung ver­bie­tet für Geträn­ke mit einem Alko­hol­ge­halt von mehr als 1,2 Volu­men­pro­zent, also u. a.

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Wein mit vor­teil­haf­ter Wir­kung für den Magen

Eine Genos­sen­schaft darf nicht für einen Wein mit dem Hin­weis auf eine vor­über­ge­hend vor­teil­haf­te Wir­kung für den Magen wer­ben. Das Glei­che gilt auch für Beschrif­tun­gen, denen zu ent­neh­men ist, dass die schäd­li­che Wir­kung des Weins auf das kör­per­li­che Wohl­be­fin­den gerin­ger ist als gewöhn­lich bei Wein die­ser Art. So die Auf­fas­sung

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Die Bezeich­nung "Feder­wei­ßer"

Die Begrif­fe „teil­wei­se gego­re­ner Trau­ben­most“ bzw. „Feder­wei­ßer“ dür­fen nicht für Erzeug­nis­se aus Tafeltrauben/​Zierreben ver­wen­det wer­den, son­dern nur für Erzeug­nis­se aus klas­si­fi­zier­ten Kel­ter­trau­ben. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den. Geklagt hat­te eine in Rhein­hes­sen ansäs­si­gen Fir­ma, die zur Begrün­dung ihrer Kla­ge die Auf­fas­sung ver­tre­ten hat, dass

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Vino friz­zan­te IGT – frisch aus deut­schem Ver­schnitt

Auch nach Inkraft­tre­ten der neu­en euro­pa­recht­li­chen Rege­lun­gen im Wein­recht zum August 2009 darf der­zeit Perl­wein aus ita­lie­ni­schen IGT-Wei­­nen in Deutsch­land her­ge­stellt und als Vino friz­zan­te IGT in Ver­kehr gebracht wer­den, urteil­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier und gab damit der Kla­ge einer in Trier ansäs­si­gen Fir­ma Recht, die in Ita­li­en Tafel­wein

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Perl­wein aus dem Para­dies?

Die Bezeich­nung eines Perl­weins als "Para­dies­ec­co" ist nicht irre­führ­rend und darf des­halb nicht unter­sagt wer­den. Meint zumin­dest das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier. In dem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Treir ent­schie­de­nen Fall ver­treibt die Klä­ge­rin bun­des­weit sowie im angren­zen­den euro­päi­schen Aus­land zwei Perl­wei­ne mit zuge­setz­ter Koh­len­säu­re, einen wei­ßen sowie einen Rosé-Per­l­wein, unter der Bezeich­nung

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Wei­neti­ket­tie­rung – Lorch Pre­mi­um II

Wel­che Bezeich­nun­gen darf ein Win­zer auf sei­ne Wein­fla­schen auf­brin­gen? Zunächst natür­lich – bei Erfül­lung der jewei­li­gen Vor­aus­set­zun­gen – die im Wein­ge­setz vor­ge­se­he­nen Prä­di­ka­te. Aber dar­über hin­aus? Die Fra­ge beschäf­tigt immer wie­der die Gerich­te, sowohl – als Reak­ti­on auf ent­spre­chen­de Ver­wal­tungs­be­schei­de – die Ver­wal­tungs­ge­rich­te wie auch – auf Kla­gen etwa von

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