Grund­be­sitz­be­wer­tung im Ver­gleichs­wert­ver­fah­ren – und der untä­ti­ge Gut­ach­ter­aus­schuss

Solan­ge der Gut­ach­ter­aus­schuss für Grund­stücks­wer­te die im Immo­bi­li­en­markt­be­richt mit­ge­teil­ten Ver­gleichs­fak­to­ren und Daten nicht mit den sach­kun­di­gen ehren­amt­li­chen Mit­glie­dern beschlos­sen hat, fehlt es an der vor­greif­li­chen Kom­pe­tenz. Die dem Finanz­amt vom Gut­ach­ter­aus­schuss mit­ge­teil­ten Wer­te sind für die Betei­lig­ten im Steu­er­rechts­ver­hält­nis ver­bind­lich und nach stän­di­ger Recht­spre­chung einer gericht­li­chen Über­prü­fung regel­mä­ßig nicht zugäng­lich.

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Schen­kungsteu­er – und die Rechts­mit­tel gegen die Grund­stücks­be­wer­tung

Im Sin­ne von § 155 BewG rechts­be­helfs- und kla­ge­be­fug­ter Betei­lig­ter der Bedarfs­be­wer­tung ist bei der Fest­stel­lung des Grund­be­sitz­werts (§ 151 Abs. 1 Nr. 1 BewG) neben den­je­ni­gen, denen der Gegen­stand zuzu­rech­nen ist, unter Umstän­den bei der Schen­kung neben dem beschenk­ten Erwer­ber (§ 154 Abs. 1 Nr. 1 BewG) nach § 154 Abs. 1 Nr. 3 BewG

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Grund­stücks­be­wer­tung bei Eigen­tums­woh­nun­gen

Wie Eigen­tums­woh­nun­gen wer­den Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser in der Groß­stadt in der Regel im Ver­gleichs­wert­ver­fah­ren bewer­tet. Dass nach § 182 Abs. 2 Nr. 1 BewG Eigen­tums­woh­nun­gen "grund­sätz­lich" im Ver­gleichs­wert­ver­fah­ren zu bewer­ten sind, ist in einer Groß­stadt wie Ham­burg die Regel. Bei der strei­ti­gen Bewer­tung von Eigen­tums­woh­nun­gen mit dem Grund­be­sitz­wert gem. § 151 Abs.

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Grund­be­sitz­be­wer­tung im Ver­gleichs­wert­ver­fah­ren – Ver­gleichs­preis­ver­fah­ren oder Ver­gleichs­fak­tor­ver­fah­ren?

Im Rah­men des Ver­gleichs­wert­ver­fah­rens, das auf die Bestim­mung des gemei­nen Werts gerich­tet ist (§ 177 BewG; vgl. § 9 BewG; Nr. 10 Ver­gleichs­wer­tRL; Kno­bel in Viskorf/​Knobel/​Schuck, ErbStG/​BewG, § 182 BewG Rz. 4), sind das Ver­gleichs­preis­ver­fah­ren gem. § 183 Abs. 1 BewG und das Ver­gleichs­fak­tor­ver­fah­ren nach § 183 Abs. 2 BewG geset­zes­sys­te­ma­tisch gleich­ran­gig ,

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer im Zwei­fa­mi­li­en­haus

Auf­wen­dun­gen für die beruf­li­che Nut­zung der zwei­ten Woh­nung, die sich im Ober­ge­schoss eines aus­schließ­lich von dem Klä­ger und sei­ner Fami­lie genutz­ten Zwei­fa­mi­li­en­hau­ses befin­den, fal­len unter die Abzugs­be­schrän­kung für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer und sind somit ledig­lich pau­schal in Höhe von 1.250 € steu­er­lich zu berück­sich­ti­gen. Ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer i.S. des § 4 Abs.

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Kün­di­gungs­schutz bei Real­tei­lung einer ver­mie­te­ten Rei­hen­haus­an­la­ge

Die für die Begrün­dung von Woh­nungs­ei­gen­tum an ver­mie­te­ten Wohn­räu­men gel­ten­den Bestim­mun­gen der §§ 577, 577a BGB fin­den auch auf die Real­tei­lung eines mit zu Wohn­zwe­cken ver­mie­te­ten Zwei­fa­mi­li­en­häu­sern bebau­ten Grund­stücks ent­spre­chen­de Anwen­dung . Eine ana­lo­ge Anwen­dung der Kün­di­gungs­sperr­frist des § 577a BGB auf eine auf § 573a BGB gestütz­te Kün­di­gung kommt

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Kein häus­li­ches Arbeits­zim­mer im Zwei­fa­mi­li­en­haus

Die beruf­li­che Nut­zung der zwei­ten Woh­nung eines Zwei­fa­mi­li­en­hau­ses bei feh­len­dem inne­ren Zusam­men­hang mit dem Wohn­be­reich ist nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg kein häus­li­ches Arbeits­zim­mer und unter­liegt damit auch nicht den für häus­li­che Arbeits­zim­mer gel­ten­den Abzugs­be­schrän­kun­gen. Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 EStG kann ein Steu­er­pflich­ti­ger Auf­wen­dun­gen für ein

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