Aus­lie­fe­rung – und die Gesamt­stra­fen­bil­dung

Auch bei der Gesamt­stra­fen­bil­dung ist der Spe­zia­li­täts­grund­satz nach § 83h Abs. 2 Nr. 3 IRG zu beach­ten.

Aus­lie­fe­rung – und die Gesamt­stra­fen­bil­dung

Die Nicht­be­ach­tung des aus­lie­fe­rungs­recht­li­chen Spe­zia­li­täts­grund­sat­zes bewirkt ein Voll­stre­ckungs­hin­der­nis 1 und steht hier der Ein­be­zie­hung eines frü­he­ren Urteils, das zu Straf­ta­ten ergan­gen ist, die nicht vom Euro­päi­schen Haft­be­fehl umfasst sind, in eine nach­träg­li­che Gesamt­stra­fe ent­ge­gen.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 13. Sep­tem­ber 2018 – 1 StR 642/​17

  1. BGH, Beschluss vom 25.06.2014 – 1 StR 218/​14 Rn. 7, NStZ 2014, 590[]