Gesamt­stra­fen­bil­dung – mit einer bereits voll­streck­ten Geld­stra­fe

Für eine Gesamt­stra­fen­bil­dung ist es ohne Bedeu­tung, dass die ein­zu­be­zie­hen­den frü­he­ren Geld­stra­fen inzwi­schen als Ersatz­frei­heits­stra­fe ver­büßt wur­den, wenn die Voll­stre­ckung zum Zeit­punkt des ers­ten Urteils noch nicht erle­digt war.

Gesamt­stra­fen­bil­dung – mit einer bereits voll­streck­ten Geld­stra­fe

Für die Fra­ge der Erle­di­gung bleibt der Zeit­punkt des ers­ten Urteils maß­ge­bend 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 25. Sep­tem­ber 2018 – 2 StR 321/​18

  1. st. Rspr.; vgl. BGH, Beschluss vom 02.05.1989 – 1 StR 213/​89, BGHR StGB § 55 Abs. 1 Satz 1 Erle­di­gung 1; BGH, Beschluss vom 21.08.2001 – 5 StR 291/​01, BGHR StGB § 55 Abs. 1 Satz 1 Erle­di­gung 2; BGH, Beschluss vom 13.11.2007 – 3 StR 415/​07, NStZ-RR 2008, 72[]