Kein Rück­tritt vom Ver­such – und die Straf­zu­mes­sung

Im Rah­men der Straf­zu­mes­sung darf nicht dar­auf abge­stellt wer­den, dass der Ange­klag­te "im Ver­lauf des Gesche­hens meh­re­re Ver­su­che star­te­te, um der Tat noch zum Erfolg zu ver­hel­fen", und sein Vor­ha­ben erst auf­gab, "als er schließ­lich ein­sah, dass alle Bemü­hun­gen ange­sichts des hart­nä­cki­gen Ent­ge­gen­stel­lens der Zeu­gin nicht zum Erfolg führ­ten".

Kein Rück­tritt vom Ver­such – und die Straf­zu­mes­sung

Eine sol­che Erwä­gung lie­ße besor­gen, dass die Straf­kam­mer im Ergeb­nis rechts­feh­ler­haft zum Nach­teil des Ange­klag­ten gewer­tet hat, nicht vom Ver­such zurück­ge­tre­ten zu sein 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 25. Juli 2017 – 3 StR 113/​17

  1. vgl. dazu BGH, Beschluss vom 09.11.2010 – 3 StR 390/​10, NStZ 2011, 337[]