Strafzumessung – und die zu erwartenden berufsrechtlichen Sanktionen

3. März 2017 | Kanzlei und Beruf, Strafrecht
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Bei der Festsetzung der Einzelstrafen und der Gesamtstrafe sind die drohenden berufsgerichtlichen Maßnahmen gemäß § 90 StBerG zu berücksichtigen.

Die Nebenwirkungen einer strafrechtlichen Verurteilung auf das Leben des Täters sind jedenfalls dann zu berücksichtigen, wenn dieser durch sie seine berufliche oder wirtschaftliche Basis verliert1.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 8. Dezember 2016 – 1 StR 492/16

  1. vgl. BGH, Beschlüsse vom 27.07.2016 – 1 StR 256/16, NStZ-RR 2016, 312; vom 29.09.2015 – 1 StR 412/15, wistra 2016, 29; vom 07.04.1986 – 3 StR 89/86, NStZ 1987, 133, 134; vom 27.08.1987 – 1 StR 412/87, NStZ 1987, 550; vom 13.02.1991 – 3 StR 13/91, StV 1991, 207; vom 02.02.2010 – 4 StR 514/09, StV 2010, 479 f.; vom 28.05.2014 – 3 StR 206/13, BGHSt 59, 244, 252; und vom 24.07.2014 – 2 StR 221/14, NStZ 2015, 277, 278; ferner Beschlüsse vom 02.02.2010 – 4 StR 514/09, wistra 2010, 301, 302; und vom 11.04.2013 – 2 StR 506/12, NStZ 2013, 522, jeweils zu § 114 BRAO

 
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