Straf­zu­mes­sung – und ihre Über­prü­fung durch die Verfassungsgerichte

Die Straf­zu­mes­sung ist Sache der Tat­ge­rich­te und der Prü­fung durch das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt grund­sätz­lich ent­zo­gen, es sei denn, die Straf­zu­mes­sung ent­fernt sich so weit von dem Gedan­ken des gerech­ten Schuld­aus­gleichs, dass sie sich als objek­tiv will­kür­lich erweist1.

Straf­zu­mes­sung – und ihre Über­prü­fung durch die Verfassungsgerichte

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt kann nicht nach­prü­fen, ob die ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Gesichts­punk­te in jeder Hin­sicht zutref­fend gewich­tet wor­den sind oder ob eine ande­re Ent­schei­dung näher­ge­le­gen hät­te2

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 16. August 2021 – 2 BvR 972/​21

  1. vgl. BVerfGE 18, 85 <92 ff.> 54, 100 <108, 111> BVerfG, Beschluss vom 06.07.2001 – 2 BvR 15/​01, Rn. 5[]
  2. vgl. BVerfGE 95, 96 <141> BVerfG, Beschluss vom 27.09.2006 – 2 BvR 1603/​06, Rn. 17[]

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