Aus­la­gen­er­stat­tung für eine erle­dig­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de

Über die Aus­la­gen­er­stat­tung ist nach ein­ge­tre­te­ner Erle­di­gung gemäß § 34a Abs. 3 BVerfGG nach Bil­lig­keits­ge­sichts­punk­ten zu ent­schei­den [1]

Aus­la­gen­er­stat­tung für eine erle­dig­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de

Danach war im hier ent­schie­de­nen Fall die Aus­la­gen­er­stat­tung anzu­ord­nen:

Die Beschlüs­se des Ver­wal­tungs­ge­richts Frank­furt am Main vom 03.02.2020 ver­sto­ßen gegen Art.19 Abs. 4 Satz 1 GG. Ihre Begrün­dung wird weder in for­mel­ler noch in mate­ri­el­ler Hin­sicht den Anfor­de­run­gen gerecht, die das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt für die gericht­li­che Bestä­ti­gung einer vom Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge getrof­fe­nen Offen­sicht­lich­keits­ent­schei­dung auf­ge­stellt hat [2]

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 16. Juli 2020 – 2 BvQ 12/​20

  1. BVerfGE 89, 91, 97; 131, 47, 65[]
  2. vgl. BVerfG, Beschluss vom 25.02.2019 – 2 BvR 1193/​18; spe­zi­ell zum sub­si­diä­ren Schutz bei afgha­ni­schen Asyl­su­chen­den: BVerfG, Beschluss vom 26.06.2017 – 2 BvR 1353/​17[]