Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die not­wen­di­gen Unter­la­gen

Eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de ist wegen Unzu­läs­sig­keit nicht zur Ent­schei­dung anzu­neh­men, wenn es die Beschwer­de­füh­re­rin ver­säumt, für die Ent­schei­dung über die Ver­fas­sungs­be­schwer­de erfor­der­li­che Unter­la­gen vor­zu­le­gen oder ihrem wesent­li­chen Inhalt nach mit­zu­tei­len.

Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die not­wen­di­gen Unter­la­gen

Glei­ches gilt, wenn sich der Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht ent­neh­men lässt, ob die Ein­le­gungs­frist aus § 93 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG gewahrt ist, weil die Beschwer­de­füh­re­rin den Zeit­punkt des Zugangs des ange­grif­fe­nen Beschlus­ses des Beschwer­de­ge­richts nicht mit­teilt 1.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 4. Sep­tem­ber 2019 – 1 BvR 1789/​19

  1. vgl. BVerfG, Beschluss vom 11.07.2018 – 2 BvR 1548/​14, Rn. 15 m.w.N.[]