Zah­lungs­an­sprü­che nach der Betriebs­prä­mi­en­re­ge­lung für Land­wir­te

Ein Inves­ti­ti­ons­plan bzw. ande­re objek­ti­ve Nach­wei­se im Sin­ne des Art. 21 Abs. 2 VO (EG) Nr. 795/​2004 müs­sen in glei­cher Wei­se bele­gen, dass eine in Art und Umfang näher bestimm­te Inves­ti­ti­ons­maß­nah­me in der Absicht begon­nen wur­de, die Kapa­zi­tät für eine bestimm­te Pro­duk­ti­on zu schaf­fen, zu erwei­tern oder zu ver­bes­sern, um auf die­sem Wege Ansprü­che für zusätz­li­che Direkt­zah­lun­gen zu begrün­den.

Zah­lungs­an­sprü­che nach der Betriebs­prä­mi­en­re­ge­lung für Land­wir­te

Der Antrag­stel­ler hat die Nach­wei­se über das Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen für die Zuwei­sung von Zah­lungs­an­sprü­chen aus der natio­na­len Reser­ve wegen Inves­ti­tio­nen inner­halb der Antrags­frist (§ 11 Abs. 1 InVe­KoS-Ver­ord­nung) der zustän­di­gen Behör­de bei­zu­brin­gen.

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 27. August 2009 – 10 LA 206/​08