Zustän­dig­keit der Aus­län­der­be­hör­de bei Wie­der­ein­rei­se

Der gemäß § 71 Abs. 7 Satz 1 AsylVfG räum­lich beschränk­te Auf­ent­halt eines ehe­ma­li­gen Asyl­be­wer­bers und die damit ver­bun­de­ne aus­schließ­li­che ört­li­che Zustän­dig­keit einer bestimm­ten Aus­län­der­be­hör­de endet mit der Aus­rei­se bzw. Abschie­bung des Aus­län­ders und lebt nach des­sen uner­laub­ten Wie­der­ein­rei­se nur wie­der auf, wenn ein Asyl­fol­ge­an­trag gestellt wird; ansons­ten bestimmt sich in Fäl­len der uner­laub­ten Wie­der­ein­rei­se die ört­li­che Zustän­dig­keit der Aus­län­der­be­hör­de nach Lan­des­recht, und zwar unab­hän­gig davon, wel­che Behör­de vor der Aus­rei­se aus dem Bun­des­ge­biet zustän­dig war.

Zustän­dig­keit der Aus­län­der­be­hör­de bei Wie­der­ein­rei­se

Ver­wal­tungs­ge­richt Saar­lou­is, Beschluss vom 18.Mai 2009 – 10 L 362/​09