Die Digi­ta­li­sie­rung der Unter­neh­men

Zur För­de­rung der Digi­ta­li­sie­rung des Mit­tel­stan­des hat das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um [1] eine neue Aus­schrei­bung für wei­te­re Mit­tel­stand 4.0 – Kom­pe­tenz­zen­tren bekannt­ge­ge­ben.

Die Digi­ta­li­sie­rung der Unter­neh­men

Unter dem Mot­to „Inno­va­ti­ve Lösun­gen für die Digi­ta­li­sie­rung und Ver­net­zung der Wirt­schaft“ soll die deut­sche Wirt­schaft gera­de im mit­tel­stän­di­schen Bereich unter­stützt wer­den, damit sie wett­be­werbs­fä­hig bleibt und die Digi­ta­li­sie­rung ver­stärkt auch im Mit­tel­stand Ein­zug hält. Den Unter­neh­men soll die Mög­lich­keit gege­ben wer­den, in den Kom­pe­tenz­zen­tren tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen und Schnitt­stel­len zu Pro­duk­ten aus­zu­tes­ten. Außer­dem wird die Anwend­bar­keit und der Nut­zen indi­vi­du­ell für jedes Unter­neh­men dar­ge­stellt. Bera­tung und Hil­fe ist eben­falls vor­ge­se­hen für die Berei­che Sicher­heit und Kos­ten bei Ein­füh­rung digi­ta­ler Tech­no­lo­gien in ein Unter­neh­men.

Die Digitalisierung der UnternehmenDas Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um hält die För­der­initia­ti­ve für not­wen­dig, da Hand­werks­be­trie­be und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men größ­ten­teils nicht über eine eige­ne IT-Abtei­lung ver­fü­gen, wie es bei Groß­be­trie­ben der Fall ist. Zeit­man­gel in Ver­bin­dung mit feh­len­der Arbeits­kraft und feh­len­den finan­zi­el­len Mit­teln ver­hin­dern dar­über hin­aus den Ein­satz von unter­neh­mens­frem­den IT-Dienst­leis­tern. Nach Anga­ben des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums geht die Digi­ta­li­sie­rung bei klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men eher schlep­pend vor­an. Dabei ist das Tem­po als auch der Grad der Digi­ta­li­sie­rung von Bran­che zu Bran­che sehr unter­schied­lich. Eine kom­plet­te und all­um­fas­sen­de Digi­ta­li­sie­rung wird meist noch nicht als Bestandt­teil der Unter­neh­mens­stra­te­gie wahr­ge­nom­men. Wenn über­haupt exis­tie­ren spe­zi­el­le Insel­lö­sun­gen, die einer digi­ta­len Ver­net­zung über den eige­nen Betrieb hin­aus eher noch ent­ge­gen­ste­hen.

Kom­pe­ten­te Dienst­leis­ter bie­ten zur Opti­mie­rung der Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se bereits heu­te ganz­heit­li­che Lösun­gen an. Durch die damit jeder­zeit inner­halb der Pro­zess­ket­te ver­füg­ba­ren Daten kann die Pro­duk­ti­vi­tät enorm gestei­gert wer­den. Fer­ti­gungs­ma­nage­ment­sys­te­me bei der ver­schie­de­ne Soft­ware – Modu­le zur Erfas­sung, Ver­ar­bei­tung und Aus­wer­tung von Pro­duk­ti­ons­da­ten sowie inno­va­ti­ve Hard­ware­pro­duk­te ver­bun­den wer­den, för­dern die Trans­pa­renz im Pro­duk­ti­ons­pro­zess. Dadurch wer­den ver­steck­te Poten­tia­le nicht nur sicht­bar son­dern auch opti­miert. Besteht bereits in Teil­be­rei­chen des Unter­neh­mens eine Digi­ta­li­sie­rung, ermög­licht ein modu­la­res Sys­tem die Ver­wen­dung und Inte­gra­ti­on ein­zel­ner Modu­le. So wer­den die erfass­ten Betriebs­da­ten aus­ge­wer­tet und zei­gen die rele­van­ten Infor­ma­tio­nen auf, die bei Umset­zung zur Opti­mie­rung und Effi­zi­enz des jewei­li­gen Unter­neh­mens bei­tra­gen kön­nen. Pro­duk­ti­ons­stei­ge­rung und Gewinn­wachs­tum sind die Fol­ge.

  1. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie, Pres­se­mit­tei­lung vom 29.08.2016[]