Existenzgründung leicht gemacht – Schritt für Schritt in den eigenen Erfolg

16. Mai 2018 | Wirtschaftsrecht
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Als Selbstständiger gilt jeder, der nicht in einem Angestellten- oder Ausbildungsverhältnis arbeitet. In wenigen Worten ist zusammengefasst, wieso die Existenzgründung besonders bei jungen Menschen beliebt ist. Eigene Ideen verwirklichen und der eigene Chef werden. Dies sprengt nicht nur Grenzen und Limits, sondern bringt auch einige rechtliche Fragen mit sich. Diese sollten vor der Selbstständigkeit unbedingt geklärt werden.

Rechtsformen von Unternehmen und Start-Ups

Zunächst einmal ist eine Klassifizierung in zwei Arten zu treffen. So gibt es die Personengesellschaften, welche beispielsweise mit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), der offene Handelsgesellschaft (oHG) und der Kommanditgesellschaft (KG) ausgedrückt werden. Sie bestehen aus einem Zusammenschluss mehrerer Einzelpersonen. Jeder einzelne Gesellschafter haftet unbeschränkt mit seinem Privatvermögen. Das Gegenstück hierzu sind die Kapitalgesellschaften. Diese sind zum Beispiel die GmbH, die „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“ und die Aktiengesellschaft (AG). Alle Teilnehmer des Zusammenschlusses werden rechtlich gesehen, als eine Person behandelt. Dies wirkt auch im Falle eines Schadens. Es wird nicht mit dem Privatvermögen der Einzelpersonen gehaftet.

Weiterhin tritt beispielsweise die GmbH & Co. KG. als Mischformen auf.

Der Business-Plan als Grundkonzept

Für viele Jungunternehmer und Selbstständige beginnt die Gründung eines Unternehmens mit dem Businessplan. Dieser Plan soll in einer übersichtlichen Art und Weise das Konzept des Unternehmens festhalten. Dies hat den Zweck den Gründern selbst eine ausreichende Analyse der Geschäftsidee zu ermöglichen. Zudem soll der Plan möglichen Investoren eine stabile Basis bieten. Potenzielle Investoren erhalten einen umfangreichen Überblick über Ihre Geschäftsidee und können sich so leichter festlegen, in welchem Umfang Sie dieses Modell unterstützen möchten.

Da der Businessplan für viele Gründer Neuland ist, gibt es professionelle Hilfen, die bei der Ausarbeitung unterstützen. Die Steuerberatung Baron aus Köln hat sich auf die Existenzgründung spezialisiert. Durch eine umfangreiche Beratung sowie Planung schaffen Sie gemeinsam einen Businessplan, der keine Mängel aufweist. Somit bilden Sie eine optimale Grundlage für den weiteren Erfolg Ihres Unternehmens.

Steuern sparen mit dem Steuerfreibetrag für Selbstständige

Der Einkommenssteuerfreibetrag lag im Jahr 2016 bei 8.652 Euro. Es ist gut zu wissen, dass Selbstständige sich Ausgaben anrechnen lassen können. Dies ist die perfekte Option für Sie, um Steuern zu sparen und am Jahresende mit einem größeren Plus aus der Unternehmung hervorzugehen. Werbungskosten wie beispielsweise Weiterbildungs- oder Fahrtkosten lassen sich problemlos als solche Ausgaben abrechnen.

Wichtig ist es, dass Sie sich bewusst sind, dass die Gewerbesteuer pro Personengesellschaften oder Einzelunternehmen einen Freibetrag von 24.500 Euro pro Jahr mit sich bringt. Dieser Betrag ist pro Unternehmen anzurechnen. Ein Gewerbe muss dann angemeldet werden, wenn Sie das Zeil haben mit einem Unternehmen dauerhaft auf eigene Rechnung und Verantwortung Gewinne zu erzielen. Sollten Sie jedoch sehr niedrige Umsätze aufweisen, können Sie von der Kleinunternehmerregel Gebrauch machen. Dieses verhilft Ihnen dazu, wie ein nicht Nichtunternehmen betrachtet zu werden.

Eine Ausnahme von der Gewerbesteuer bilden Freiberufler und nicht gewerblich tätige Selbstständige. Ein Freier Beruf zeichnet sich durch das Ausüben einer wissenschaftlichen, künstlerischen, erzieherischen oder schriftstellerischen Tätigkeit aus, die nicht der Gewerbeordnung unterliegt. Eine genaue Beurteilung, ob es sich um einen freien Beruf handelt, erfolgt jedoch durch das Finanzamt.

 
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