Exis­tenz­grün­dung leicht gemacht – Schritt für Schritt in den eige­nen Erfolg

Als Selbst­stän­di­ger gilt jeder, der nicht in einem Ange­stell­ten- oder Aus­bil­dungs­ver­hält­nis arbei­tet. In weni­gen Wor­ten ist zusam­men­ge­fasst, wie­so die Exis­tenz­grün­dung beson­ders bei jun­gen Men­schen beliebt ist. Eige­ne Ide­en ver­wirk­li­chen und der eige­ne Chef wer­den. Dies sprengt nicht nur Gren­zen und Limits, son­dern bringt auch eini­ge recht­li­che Fra­gen mit sich. Die­se soll­ten vor der Selbst­stän­dig­keit unbe­dingt geklärt wer­den.

Exis­tenz­grün­dung leicht gemacht – Schritt für Schritt in den eige­nen Erfolg

Rechts­for­men von Unter­neh­men und Start-Ups

Zunächst ein­mal ist eine Klas­si­fi­zie­rung in zwei Arten zu tref­fen. So gibt es die Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten, wel­che bei­spiels­wei­se mit der Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR), der offe­ne Han­dels­ge­sell­schaft (oHG) und der Kom­man­dit­ge­sell­schaft (KG) aus­ge­drückt wer­den. Sie bestehen aus einem Zusam­men­schluss meh­re­rer Ein­zel­per­so­nen. Jeder ein­zel­ne Gesell­schaf­ter haf­tet unbe­schränkt mit sei­nem Pri­vat­ver­mö­gen. Das Gegen­stück hier­zu sind die Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten. Die­se sind zum Bei­spiel die GmbH, die „Unter­neh­mer­ge­sell­schaft (haf­tungs­be­schränkt)“ und die Akti­en­ge­sell­schaft (AG). Alle Teil­neh­mer des Zusam­men­schlus­ses wer­den recht­lich gese­hen, als eine Per­son behan­delt. Dies wirkt auch im Fal­le eines Scha­dens. Es wird nicht mit dem Pri­vat­ver­mö­gen der Ein­zel­per­so­nen gehaf­tet.

Wei­ter­hin tritt bei­spiels­wei­se die GmbH & Co. KG. als Misch­for­men auf.

Existenzgründung leicht gemacht – Schritt für Schritt in den eigenen Erfolg

Der Busi­ness-Plan als Grund­kon­zept

Für vie­le Jung­un­ter­neh­mer und Selbst­stän­di­ge beginnt die Grün­dung eines Unter­neh­mens mit dem Busi­ness­plan. Die­ser Plan soll in einer über­sicht­li­chen Art und Wei­se das Kon­zept des Unter­neh­mens fest­hal­ten. Dies hat den Zweck den Grün­dern selbst eine aus­rei­chen­de Ana­ly­se der Geschäfts­idee zu ermög­li­chen. Zudem soll der Plan mög­li­chen Inves­to­ren eine sta­bi­le Basis bie­ten. Poten­zi­el­le Inves­to­ren erhal­ten einen umfang­rei­chen Über­blick über Ihre Geschäfts­idee und kön­nen sich so leich­ter fest­le­gen, in wel­chem Umfang Sie die­ses Modell unter­stüt­zen möch­ten.

Da der Busi­ness­plan für vie­le Grün­der Neu­land ist, gibt es pro­fes­sio­nel­le Hil­fen, die bei der Aus­ar­bei­tung unter­stüt­zen. Die Steu­er­be­ra­tung Baron aus Köln hat sich auf die Exis­tenz­grün­dung spe­zia­li­siert. Durch eine umfang­rei­che Bera­tung sowie Pla­nung schaf­fen Sie gemein­sam einen Busi­ness­plan, der kei­ne Män­gel auf­weist. Somit bil­den Sie eine opti­ma­le Grund­la­ge für den wei­te­ren Erfolg Ihres Unter­neh­mens.

Steu­ern spa­ren mit dem Steu­er­frei­be­trag für Selbst­stän­di­ge

Der Ein­kom­mens­steu­er­frei­be­trag lag im Jahr 2016 bei 8.652 Euro. Es ist gut zu wis­sen, dass Selbst­stän­di­ge sich Aus­ga­ben anrech­nen las­sen kön­nen. Dies ist die per­fek­te Opti­on für Sie, um Steu­ern zu spa­ren und am Jah­res­en­de mit einem grö­ße­ren Plus aus der Unter­neh­mung her­vor­zu­ge­hen. Wer­bungs­kos­ten wie bei­spiels­wei­se Wei­ter­bil­dungs- oder Fahrt­kos­ten las­sen sich pro­blem­los als sol­che Aus­ga­ben abrech­nen.

Wich­tig ist es, dass Sie sich bewusst sind, dass die Gewer­be­steu­er pro Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten oder Ein­zel­un­ter­neh­men einen Frei­be­trag von 24.500 Euro pro Jahr mit sich bringt. Die­ser Betrag ist pro Unter­neh­men anzu­rech­nen. Ein Gewer­be muss dann ange­mel­det wer­den, wenn Sie das Zeil haben mit einem Unter­neh­men dau­er­haft auf eige­ne Rech­nung und Ver­ant­wor­tung Gewin­ne zu erzie­len. Soll­ten Sie jedoch sehr nied­ri­ge Umsät­ze auf­wei­sen, kön­nen Sie von der Klein­un­ter­neh­mer­re­gel Gebrauch machen. Die­ses ver­hilft Ihnen dazu, wie ein nicht Nicht­un­ter­neh­men betrach­tet zu wer­den.

Eine Aus­nah­me von der Gewer­be­steu­er bil­den Frei­be­ruf­ler und nicht gewerb­lich täti­ge Selbst­stän­di­ge. Ein Frei­er Beruf zeich­net sich durch das Aus­üben einer wis­sen­schaft­li­chen, künst­le­ri­schen, erzie­he­ri­schen oder schrift­stel­le­ri­schen Tätig­keit aus, die nicht der Gewer­be­ord­nung unter­liegt. Eine genaue Beur­tei­lung, ob es sich um einen frei­en Beruf han­delt, erfolgt jedoch durch das Finanz­amt.