Frä­s­au­to­mat für Schlüs­sel­her­stel­ler

Weist ein Fach­ver­band, dem Schlüs­sel­her­stel­ler als Mit­glie­der ange­hö­ren, poten­ti­el­le Abneh­mer des Her­stel­lers eines Frä­s­au­to­ma­ten, mit der Schlüs­sel­pro­fi­le gefräst wer­den kön­nen, dar­auf hin, die Ver­wen­dung des Frä­s­au­to­ma­ten kön­ne Patent- und Mar­ken­rech­te sei­ner Mit­glie­der ver­let­zen, so kann dar­in eine unlau­te­re Mit­be­wer­ber­be­hin­de­rung lie­gen, wenn mit dem Frä­s­au­to­ma­ten zwar in einem nen­nens­wer­ten Umfang auch das Prä­gen nicht geschütz­ter Pro­fi­le mög­lich ist, der Hin­weis wegen sei­nes pau­scha­len Inhalts aber Inter­es­sen­ten dazu ver­an­las­sen kann, sicher­heits­hal­ber gleich von dem Erwerb der Maschi­ne Abstand zu neh­men.

Frä­s­au­to­mat für Schlüs­sel­her­stel­ler

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 15. Janu­ar 2009 – I ZR 123/​06