Gat­tungs­be­grif­fe als Inter­net-Domain

Gat­tungs­be­grif­fe sind als Domain-Namens stets beliebt, da sie hohe Besu­cher­zah­len erwar­ten las­sen. Pro­ble­ma­tisch war dies oft dann, wenn ein Unter­neh­men einen der­ar­ti­gen Gat­tungs­be­griff auch als Mar­ke benutzt. Hier hat der Bun­des­ge­richts­hof nun jedoch in einem Ver­fah­ren um die Domain "weltonline.de" für Klar­heit gesorgt, die der Axel-Sprin­ger-Ver­lag für sei­ne Tages­zei­tung "Die Welt" begehr­te.

Gat­tungs­be­grif­fe als Inter­net-Domain

Dabei hat der BGH fest­ge­stellt, daß in der Regis­trie­rung eines Gat­tungs­be­griffs als Domain­na­me in der Regel kei­ne sit­ten­wid­ri­ge Schä­di­gung liegt, auch wenn es nahe­liegt, daß ein Unter­neh­men die­sen Domain­na­men für sei­nen Inter­net­auf­tritt ver­wen­den könn­te.

(BGH-Urteil vom 02.12.2004 – I ZR 207/​01)