Gesell­schaf­ter-Voll­ver­samm­lung

Zu den Vor­aus­set­zun­gen einer Uni­ver­sal­ver­samm­lung im Sin­ne von § 51 Abs. 3 GmbHG, bei deren Ein­be­ru­fung die Ladungs­vor­schrif­ten nicht beach­tet wor­den sind, gehört nicht nur, dass alle Gesell­schaf­ter anwe­send sind, son­dern dass sie mit der Abhal­tung der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung zum Zwe­cke der Beschluss­fas­sung ein­ver­stan­den sind; das Ein­ver­ständ­nis kann auch kon­klu­dent erteilt wer­den.

Gesell­schaf­ter-Voll­ver­samm­lung

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 19. Janu­ar 2009 – II ZR 98/​08

  1. BGH, Urteil vom 24.01.2012 – II ZR 109/​11, BGHZ 192, 236[]