Kran­häu­ser

Sind auf den Ver­viel­fäl­ti­gungs­stü­cken eines erschie­ne­nen Wer­kes oder auf dem Ori­gi­nal eines Wer­kes der bil­den­den Küns­te meh­re­re Per­so­nen in der übli­chen Wei­se als Urhe­ber bezeich­net, wer­den sie gemäß § 10 Abs. 1 UrhG – auch im Ver­hält­nis zuein­an­der – bis zum Beweis des Gegen­teils als Mit­ur­he­ber des Wer­kes ange­se­hen.

Kran­häu­ser

Bereits ein gering­fü­gi­ger eigen­schöp­fe­ri­scher Bei­trag zu einem gemein­sam geschaf­fe­nen Werk, der sich nicht geson­dert ver­wer­ten lässt, begrün­det nach § 8 Abs. 1 UrhG die Mit­ur­he­ber­schaft.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 26. Febru­ar 2009 – I ZR 142/​06