Meh­re­re Mini­jobs

Seit ein paar Tagen ver­un­si­chert ein Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Hes­sen vie­le Arbeit­ge­ber. Ver­si­chert ein gering­fü­gig Beschäf­tig­ter sei­nem Arbeit­ge­ber, dass er
kei­nen wei­te­ren „Mini­jobs“ nach­geht und stellt sich dies im Nach­hin­ein
als falsch her­aus, so muss der Arbeit­ge­ber nach­träg­lich die Bei­trä­ge zur
Kranken‑, Ren­ten-, Arbeits­lo­sen- und Pfle­ge­ver­si­che­rung zah­len, soweit
die Ver­jäh­rungs­frist noch nicht abge­lau­fen ist. Wer­den meh­re­re gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gun­gen
aus­ge­übt, so wer­den sie zusam­men­ge­rech­net und unter­lie­gen ab einem
bestimm­ten monat­li­chen Ein­kom­men der Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht.

Meh­re­re Mini­jobs

Was dabei immer über­se­hen wird: Die­se Ent­schei­dung bezieht sich auf die Rechts­la­ge vor dem 1. April 2003. Sie gilt damit nicht für heu­ti­ge Mini­jobs.

Hes­si­sches Lan­des­so­zi­al­ge­richt, Urteil vom 21.08.2006 – L 1 KR 366/​02