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Hat die Mar­ken­stel­le die Ein­tra­gung des ange­mel­de­ten Zei­chens als Mar­ke wegen Feh­lens der Unter­schei­dungs­kraft ver­sagt, so liegt kein wesent­li­cher Ver­fah­rens­man­gel im Sin­ne von § 70 Abs. 3 Nr. 2 Mar­kenG vor, wenn die Mar­ken­stel­le dabei zwar Vor­brin­gen des Anmel­ders zur Ein­tra­gung ähn­li­cher Zei­chen berück­sich­tigt, aber nicht im Ein­zel­nen Grün­de für eine dif­fe­ren­zier­te Beur­tei­lung ange­ge­ben und nicht dar­ge­legt hat, dass sie die Vor­ein­tra­gun­gen für rechts­wid­rig hal­te.

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BGH, Beschluss vom 17. August 2010 – I ZB 59/​09