Wel­che Ver­si­che­run­gen brau­che ich für den Umzug?

Arbeit, Tren­nung Fami­li­en­zu­wachs: Das Ver­stau­en des Eigen­tums und das Auf­bre­chen zu neu­en Gefil­den hat meist trif­ti­ge Grün­de. Doch häu­fig wis­sen vie­le Men­schen, die ihre Zel­te abbre­chen, gar nicht, wel­che Ver­si­che­run­gen von Vor­teil oder gar unbe­dingt nötig sind, um Hab und Gut sicher und ohne Scher­ben in das neue Heim zu schaf­fen. Des­halb wer­den hier kurz und knapp zwei emp­foh­le­ne Ver­si­che­run­gen beschrie­ben.

Wel­che Ver­si­che­run­gen brau­che ich für den Umzug?

Rechts­schutz­ver­si­che­rung ist emp­feh­lens­wert

Eine Ver­si­che­rung, die zwar nicht unbe­dingt erfor­der­lich, aber den­noch ent­schei­dend vor finan­zi­el­len Kon­se­quen­zen schüt­zen kann, ist die Rechts­schutz­ver­si­che­rung. Eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung sorgt für bezahl­ba­ren Rechts­bei­stand und ist im Nor­mal­fall mit einer Deckungs­sum­me von etwa 250000 Euro aus­ge­stat­tet. Hier­bei über­nimmt die Ver­si­che­rung zum Bei­spiel die anfal­len­den Kos­ten für gesetz­li­che Anwalts­ge­büh­ren, Sach­ver­stän­di­gen­ho­no­ra­re, Gerichts­ver­fah­ren oder Kos­ten des Geg­ners, wenn die­se vom Ver­si­cher­ten über­nom­men wer­den müs­sen.

Grün­de für den Abschluss einer Rechts­schutz­ver­si­che­rung gibt es eini­ge. Die Anmie­tung eines Umzugs­wa­gens, der mit einer Selbst­be­tei­li­gung bei Unfäl­len aus­ge­stat­tet ist, wäre ein mög­li­ches Sze­na­rio, bei dem eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung von Vor­teil ist. Wenn zum Bei­spiel beim anste­hen­den Umzug Ham­burg als etwai­ge neue Hei­mat ange­peilt wird, man beim Aus­par­ken aller­dings einen Scha­den ver­ur­sacht, kann die­se Ver­si­che­rung schnell und sicher grei­fen. Oft­mals kal­ku­lie­ren Miet­wa­gen­fir­men die Kos­ten für Schä­den zu hoch und man soll dann die vol­le Selbst­be­tei­li­gung tra­gen. In die­sem Fall hilft die­se Ver­si­che­rung schnell und ohne lang­wie­ri­ge finan­zi­el­le Schwie­rig­kei­ten aus der Fal­le.

Pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung unbe­ding­tes Muss

Für den Umzug an sich ist die pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung von größ­ter Bedeu­tung. Denn mit ihr kön­nen soge­nann­te Miet­sa­chen, also dank des Ver­trags ver­si­cher­tes Eigen­tum, ersetzt oder repa­riert wer­den. Gera­de beim Umzug ist sie sprich­wört­lich gespro­chen ihr Geld wert. Meist geht es näm­lich beim Umzugs­ter­min und dem Ver­stau­en sehr hek­tisch zu, sodass schnell Krat­zer in den getra­ge­nen Möbeln und in der Woh­nung selbst ent­ste­hen kön­nen oder ein Spie­gel zu Bruch geht. Die Ver­si­che­rung ersetzt dann schnell und ein­fach den ent­stan­de­nen Scha­den.

Schwie­ri­ger wird es aller­dings, wenn Hel­fer das Eigen­tum beschä­di­gen. Dann greift die eige­ne Ver­si­che­rung näm­lich nur in bestimm­ten Aus­nah­me­si­tua­tio­nen. Zum einen wäre zum Bei­spiel die gro­be Fahr­läs­sig­keit zu nen­nen, zum ande­ren die Situa­ti­on, wenn soge­nann­te Gefäl­lig­keits­hand­lun­gen mit­ver­si­chert sind. Laut dem Vor­stands­vor­sit­zen des BdV, Lilo Blunck, greift die pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung in solch einem Fall nur dann, „wenn die Hel­fer einem ande­ren als dem Umzie­hen­den Scha­den zufü­gen“. Des­halb soll­te man sich genau über­le­gen, ob man nicht mit einer Möbel­spe­di­ti­on den Umzug durch­füh­ren lässt. Denn seriö­se Umzugs­un­ter­neh­men füh­ren in ihrem Port­fo­lio immer einen Ver­si­che­rungs­schutz, der vor etwai­gen Schä­den schützt.