Die Zulassung der Rechtsbeschwerde steht der Ablehnung von Prozesskostenhilfe wegen fehlender Erfolgsaussicht nicht entgegen.
Dies wäre nur der Fall, wenn die Entscheidung in der Hauptsache von der Beantwortung einer schwierigen, bislang ungeklärten Rechtsfrage abhinge1.
Die von der Antragstellerin aufgeworfene Rechtsfrage ist insbesondere dann nicht schwierig, wenn sie durch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs2 hinreichend geklärt und eine erneute Befassung des Bundesgerichtshofs weder unter dem Gesichtspunkt der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache noch zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung geboten ist.
Bundesgerichtshof, Beschluss vom 24. Juni 2019 – II ZA 11/19
- BGH, Beschluss vom 14.07.2016 – IX ZA 9/16, ZIP 2016, 1684 Rn. 16; Beschluss vom 15.08.2018 XII ZB 32/18, MDR 2019, 55 Rn. 5; ferner für den Fall einer zugelassenen Revision BGH, Beschluss vom 11.09.2002 – VIII ZR 235/02, NJW-RR 2003, 130 Rn. 1; Beschluss vom 27.11.2014 – III ZA 19/14, NJW 2015, 1020 Rn. 4 mwN[↩]
- BGH, Beschluss vom 01.03.1993 – II ZR 179/91, NJW 1993, 1715[↩]











