Anhö­rungs­rü­ge – und die Dar­le­gungs­an­for­de­run­gen

Eine Anhö­rungs­rü­ge muss, um den Dar­le­gungs­an­for­de­run­gen des § 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 2 Satz 5 ZPO zu genü­gen, in sub­stan­ti­ier­ter Wei­se dar­le­gen, dass das Gericht den Anspruch auf recht­li­ches Gehör in ent­schei­dungs­er­heb­li­cher Wei­se ver­letzt hat.

Anhö­rungs­rü­ge – und die Dar­le­gungs­an­for­de­run­gen

Die blo­ße Behaup­tung einer angeb­li­chen feh­len­den Begrün­dung ist nicht nur unzu­tref­fend, son­dern lässt auch außer Acht, dass aus der Gewähr­leis­tung recht­li­chen Gehörs nach Art. 103 Abs. 1 GG kein Anspruch auf eine mit Grün­den ver­se­he­ne letzt­in­stanz­li­che Ent­schei­dung folgt [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 15. April 2020 – III ZB 74/​19

  1. BGH, Beschluss vom 27.02.2020 – III ZR 36/​19, Beck­RS 2020, 3536 Rn. 7 mwN[]