Dar­le­gungs­last – und die über­spann­ten Anfor­de­run­gen

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs genügt eine Par­tei ihrer Dar­le­gungs­last, wenn sie Tat­sa­chen vor­trägt, die in Ver­bin­dung mit einem Rechts­satz geeig­net sind, das gel­tend gemach­te Recht als in ihrer Per­son ent­stan­den erschei­nen zu las­sen.

Dar­le­gungs­last – und die über­spann­ten Anfor­de­run­gen

Genügt das Par­tei­vor­brin­gen die­sen Anfor­de­run­gen, kann der Vor­trag wei­te­rer Ein­zel­hei­ten nicht ver­langt wer­den.

Es ist viel­mehr Sache des Tatrich­ters, in die Beweis­auf­nah­me ein­zu­tre­ten, um dort even­tu­ell wei­te­re Ein­zel­hei­ten zu ermit­teln 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 13. April 2016 – IV ZR 152/​14

  1. BGH, Urteil vom 12.10.2011 – IV ZR 199/​10, VersR 2011, 1550 Rn. 55; BGH, Beschluss vom 23.09.2009 – IV ZR 152/​08, IPRspr.2009 Nr. 216 unter – II 2 m.w.N.[]