Die ein­sei­ti­ge Erle­di­gungs­er­klä­rung des Klä­gers

Bei einer ein­sei­ti­gen Erle­di­gungs­er­klä­rung des Klä­gers ist zu prü­fen, ob die Kla­ge bis zum gel­tend gemach­ten erle­di­gen­den Ereig­nis zuläs­sig und begrün­det war und wenn das der Fall ist ob sie durch die­ses Ereig­nis unzu­läs­sig oder unbe­grün­det gewor­den ist.

Die ein­sei­ti­ge Erle­di­gungs­er­klä­rung des Klä­gers

Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen erfüllt, ist die Erle­di­gung der Haupt­sa­che fest­zu­stel­len; ande­ren­falls ist die Kla­ge abzu­wei­sen oder wenn die Kla­ge in der Vor­in­stanz erfolg­los war das Rechts­mit­tel zurück­zu­wei­sen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 28. Juni 2018 – I ZR 257/​16

  1. st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 30.01.2014 – I ZR 107/​10, GRUR 2014, 385 Rn. 13 = WRP 2014, 443 H 15 mwN[]