Kapi­tal­an­le­ger und Kre­dit­we­sen­ge­setz

Der Betrieb eines Bank­ge­wer­bes ist erlaub­nis­pflich­tig. Die­se in § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG nor­mier­te Erlaub­nis­pflicht ist Schutz­ge­setz im Sin­ne des § 823 Abs. 2 BGB zuguns­ten des ein­zel­nen Kapi­tal­an­le­gers, so der Bun­des­ge­richts­hof in einem Urteil vom Juli 2006. Aus einem Ver­stoß gegen die­se Erlaub­nis­pflicht läßt sich daher ohne wei­te­res ein Scha­dens­er­satz­san­spruch des Kapi­tal­an­le­gers begrün­den.

Kapi­tal­an­le­ger und Kre­dit­we­sen­ge­setz

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 11. Juli 2006 – VI ZR 341/​04