Min­dest­be­schwer für die Revi­si­on – und die Zin­sen

Nach der auch für die Ermitt­lung der Min­dest­be­schwer gemäß § 26 Nr. 8 Satz 1 EGZPO gel­ten­den Vor­schrift des § 4 Abs. 1 Halb­satz 2 ZPO blei­ben bei der Wert­be­rech­nung Zin­sen unbe­rück­sich­tigt, wenn sie als Neben­for­de­run­gen gel­tend gemacht wer­den.

Min­dest­be­schwer für die Revi­si­on – und die Zin­sen

Letz­te­res ist zu beja­hen, wenn die in dem­sel­ben Rechts­streit ver­folg­te Zins­for­de­rung von der ein­ge­klag­ten Haupt­sa­che abhän­gig ist.

Ledig­lich soweit der Klä­ger Zin­sen auf einen die Kla­ge­for­de­rung über­stei­gen­den Betrag ver­langt, sind die­se bei der Ermitt­lung der Min­dest­be­schwer zu berück­sich­ti­gen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. Sep­tem­ber 2017 – III ZA 14/​17