Mit­tä­ter – und das Schmer­zens­geld

Zwar haf­ten Mit­tä­ter oder Gehil­fen einer uner­laub­ten Hand­lung gemäß § 830 BGB auch hin­sicht­lich des Schmer­zens­gel­des regel­mä­ßig in vol­ler Höhe und nicht nur ihrem Tat­bei­trag ent­spre­chend.

Mit­tä­ter – und das Schmer­zens­geld

Eine Dif­fe­ren­zie­rung bei der Höhe des Schmer­zens­gel­des kommt aber in Betracht, wenn die unter­schied­li­chen Tat­bei­trä­ge eine unter­schied­li­che Bemes­sung unter Berück­sich­ti­gung der Genug­tu­ungs­funk­ti­on des Schmer­zens­gel­des nahe legen1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 14. Janu­ar 2016 – 4 StR 72/​15

  1. vgl. nur OLG Karls­ru­he, Beschluss vom 08.04.1998 – 14 W 19/​98, Die Jus­tiz 1999, 445 []