Nota­ri­ats­re­form in Baden-Würt­tem­berg

Das Nota­ri­ats­we­sen wies in den badi­schen und würt­tem­ber­gi­schen Lan­den bis dato mit dem badi­sche Amts­no­tar und der würt­tem­ber­gi­sche Bezirks­no­tar eini­ge Abwei­chun­gen gegen­über dem übri­gen Bun­des­ge­biet auf. Damit soll 2018 Schluss sein. Der baden-würt­tem­ber­gi­sche Land­tag beschloss nun eine Nota­ri­ats- und Grund­buch­amts­re­form in Baden-Würt­tem­berg.

Nota­ri­ats­re­form in Baden-Würt­tem­berg

Der flä­chen­de­cken­de Wech­sel vom Amts­no­ta­ri­at hin zum frei­be­ruf­li­chen Nota­ri­at soll bis 2018 erfolgt sein. Ab dem 1. Janu­ar 2018 weden in Baden-Würt­tem­berg aus­schließ­lich frei­be­ruf­li­che Nota­re als soge­nann­te Nur­no­ta­re tätig sein. Den noch ver­be­am­te­ten Nota­ren steht es frei, ob sie den Schritt in die Selb­stän­dig­keit gehen woll­ten oder nicht.

Hand in Hand mit der Nota­ri­ats­re­form geht auch eine Reform des Grund­buch­we­sens. Hier­für waren in Würt­tem­berg bis­lang eben­falls die Nota­re und in wei­ten Tei­len Badens die Gemein­den zustän­dig. Die Auf­ga­ben der Grund­buch­äm­ter wer­den zukünf­tig – wie im übri­gen Bun­des­ge­biet – den Amts­ge­rich­ten zuge­wie­sen. Bis spä­tes­tens 1. Janu­ar 2018 wer­den dabei suk­zes­si­ve die lan­des­weit 672 Grund­buch­äm­ter auf ins­ge­samt elf Amts­ge­rich­te kon­zen­triert.