Revi­si­ons­zu­las­sung – und die unwirk­sa­me Beschrän­kung

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kann die Zulas­sung der Revi­si­on zwar auf einen tat­säch­lich und recht­lich selbst­stän­di­gen und abtrenn­ba­ren Teil des Gesamt­streit­stoffs beschränkt wer­den, auf den auch die Par­tei selbst ihre Revi­si­on beschrän­ken könn­te, nicht aber auf ein­zel­ne Rechts­fra­gen oder Anspruchs­ele­men­te [1].

Revi­si­ons­zu­las­sung – und die unwirk­sa­me Beschrän­kung

Han­delt es sich bei der vom Beru­fungs­ge­richt auf­ge­wor­fe­nen Rechts­fra­ge ledig­lich um eine ein­zel­ne Rechts­fra­ge, die zudem ein blo­ßes Ele­ment der gel­tend gemach­ten Ansprü­che bil­det, ist daher von einer unbe­schränk­ten Zulas­sung der Revi­si­on aus­zu­ge­hen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. Mai 2020 – VIII ZR 58/​19

  1. vgl. etwa BGH, Urteil vom 24.10.2018 – VIII ZR 66/​17, NJW 2019, 292 Rn. 22, inso­weit in BGHZ nicht abge­druckt, mwN[]