Ver­fah­rens­kos­ten bei Mas­seun­zu­läng­lich­keit

In einem Insol­venz­ver­fah­ren hat bei ein­ge­tre­te­ner Mas­seun­zu­läng­lich­keit die Berich­ti­gung der Kos­ten des Insol­venz­ver­fah­rens abso­lu­ten Vor­rang, auch wenn der Insol­venz­ver­wal­ter die Mas­seun­zu­läng­lich­keit nicht anzeigt. Das­sel­be gilt bei Ein­stel­lungs­rei­fe man­gels Mas­se, wenn eine Ein­stel­lung wegen der Stun­dung der Ver­fah­rens­kos­ten unter­bleibt; die Kos­ten des Insol­venz­ver­fah­rens sind auch in die­sem Fall nicht von der genann­ten Til­gungs­rei­hen­fol­ge aus­ge­nom­men.

Ver­fah­rens­kos­ten bei Mas­seun­zu­läng­lich­keit

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 19. Novem­ber 2009 – IX ZB 261/​08