Neue Regeln für die Außenhandelsstatistik

Der Bun­­­des­­wir­t­­schafts- und der Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter haben in Ber­lin die 15. Ver­ord­nung zur Ände­rung der Außen­han­­del­s­sta­­tis­­tik-Durch­­­füh­­rungs­­­ver­­or­d­­nung unter­zeich­net. Durch die Ände­rung wird bewirkt, dass ab 1. Janu­ar 2009 etwa 9.500 Unter­neh­men – ins­be­son­de­re klei­ne und mitt­le­re – von der Mel­de­pflicht zur Intra­han­dels­sta­tis­tik, die den grenz­über­schrei­ten­den Waren­ver­kehr zwi­schen Deutsch­land und den ande­ren Mitgliedstaaten

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Aus­fuhr­er­stat­tung für ver­en­de­te Rinder

Eine bei der Aus­fuhr leben­der Rin­der zu gewäh­ren­de Aus­fuhr­er­stat­tung ist wegen Ver­en­dens von mehr als fünf Tie­ren infol­ge nicht tier­schutz­ge­rech­ter Durch­füh­rung eines aus meh­re­ren Aus­fuhr­an­mel­dun­gen bestehen­den Sam­mel­trans­ports nur dann um den Betrag wei­ter zu kür­zen, der für die wäh­rend des Trans­ports ver­en­de­ten Tie­re nicht gezahlt wird, wenn jene Tie­re zu

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Bundesfinanzhof (BFH)

Ein­fuhr­um­satz­steu­er bei vor­schrifts­wid­ri­ger Einfuhr

Wer­den Waren, die aus einem Dritt­land in einen Mit­glied­staat der Gemein­schaft vor­schrifts­wid­rig ver­bracht wur­den, in die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land wei­ter­trans­por­tiert und hier ent­deckt, gilt unter den Vor­aus­set­zun­gen des Art. 215 Abs. 4 ZK nicht nur die Zoll­schuld, son­dern auch die Ein­fuhr­um­satz­steu­er­schuld als in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land entstanden.

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Aus­fuhr­er­stat­tung für leben­de Rinder

Die beim Trans­port leben­der Rin­der gemäß Art. 3 VO Nr. 615/​98 erfor­der­li­che tier­ärzt­li­che Kon­trol­le der ers­ten Ent­la­dung der Tie­re im Bestim­mungs­land hat jeden­falls im unmit­tel­ba­ren Anschluss an den Ent­la­de­vor­gang zu erfol­gen. Eine tier­ärzt­li­che Kon­trol­le erst zwölf Tage nach dem Ent­la­den erfüllt die­se Vor­aus­set­zung nicht.

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50 Jah­re Zoll- und Ver­brauch­steu­er­se­nat des Bundesfinanzhofs

Am 1. Okto­ber 2008 besteht der VII. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) 50 Jah­re. Als für Zöl­le und Ver­brauch­steu­ern aus­schließ­lich zustän­di­ger Fach­se­nat nimmt er unter den elf Sena­ten des BFH beson­de­re Zustän­dig­kei­ten wahr, die auch in der Bezeich­nung des BFH als „Obers­ter Gerichts­hof des Bun­des für Steu­ern und Zöl­le“ Ein­gang gefunden

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Gefälsch­te Einfuhrlizenzen

EG-Impor­­teu­­re benö­ti­gen für die Ein­fuhr von Bana­nen, für die ein begüns­tig­ter Zoll­satz in Anspruch genom­men wer­den soll, Ein­fuhr­li­zen­zen, die in den Mit­glied­staa­ten von den jeweils zustän­di­gen Stel­len erteilt wer­den. Hier­zu hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den, dass der Impor­teur die Echt­heit der vor­ge­leg­ten Ein­fuhr­li­zen­zen bewei­sen muss, wenn inso­weit ernst­li­che Zwei­fel bestehen.

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Oberlandesgericht München

EU-Durch­set­zungs-Richt­li­nie

Der Deut­schen Bun­des­tag hat das Gesetz zur Umset­zung der EU-Durch­­­se­t­­zungs-Rich­t­­li­­nie ver­ab­schie­det. Das Gesetz und die EU-Rich­t­­li­­nie sol­len den Kampf gegen Pro­dukt­pi­ra­te­rie ver­stär­ken. Das Gesetz setzt die Richt­li­nie 2004/​48/​EG durch eine Novel­lie­rung von meh­re­ren Geset­zen zum Schutz des geis­ti­gen Eigen­tums um: Patent­ge­setz, Gebrauchs­mus­ter­ge­setz, Mar­ken­ge­setz, Halb­lei­t­er­schutz­ge­setz, Urhe­ber­rechts­ge­setz, Geschmacks­mus­ter­ge­setz, Sor­ten­schutz­ge­setz wer­den weit­ge­hend wortgleich

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Zusatz­zoll auf Ein­fuhr von USA-Waren

Ist Art. 4 Abs. 2 VO Nr. 2193/​2003 ent­ge­gen sei­nem Wort­laut dahin aus­zu­le­gen, dass sol­che Waren nicht vom Zusatz­zoll betrof­fen sind, die sich nach­weis­lich zum Zeit­punkt der erst­ma­li­gen Anwen­dung der Zusatz­zöl­le auf dem Weg in die Gemein­schaft befin­den und deren Bestim­mungs­ort nicht geän­dert wer­den kann? Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 20. März 2008 – VII

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Klein­sen­dun­gen im Zollverkehr

Durch die jetzt im Amts­blatt der EU ver­öf­fent­lich­te Ver­ord­nung (EG) Nr. 274/​2008 wur­de unter ande­rem die Wert­gren­ze für die Klein­sen­dun­gen (Arti­kel 27 der Ver­ord­nung (EWG) Nr. 918/​83 – Zoll­be­frei­ungs­VO) von der­zeit 22 Euro auf 150 Euro ange­ho­ben. Die Ver­ord­nung und die damit erhöh­te Wert­gren­ze tritt am 01. Dezem­ber 2008 in Kraft.

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Jah­res­be­richt des Zoll

Der Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter hat in Ber­lin die Bilanz der Deut­schen Zoll­ver­wal­tung des Jah­res 2007 vor­ge­legt: Erhe­bung von Abga­ben: Im Jahr 2007 nahm der Zoll über 110 Mrd. Euro ein. Das waren rund 6 Mrd. Euro mehr als im Vor­jahr und ent­sprach etwa der Hälf­te der Steu­er­ein­nah­men des Bun­des. Die wich­tigs­ten Ein­nah­men sind

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Kei­ne Aus­fuhr­er­stat­tung bei fal­schem Anmelder

Der Inha­ber der Aus­fuhr­li­zenz muss zur Begrün­dung sei­nes Erstat­tungs­an­spruchs die Erzeug­nis­se aus­füh­ren und für die­se eine Aus­fuhr­an­mel­dung für Erstat­tungs­zwe­cke abge­ben. Hat eine ande­re Per­son als der Inha­ber der Aus­fuhr­li­zenz die Aus­fuhr­an­mel­dung abge­ge­ben, kann die­se weder nach Art. 65 ZK noch nach Art. 78 ZK dahin berich­tigt wer­den, dass der Inhaber

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All­ge­mei­nes Zollpräferenzsystem

Die EU-Kom­­mis­­si­on hat einen Bericht über ein ein Sche­ma all­ge­mei­ner Zoll­prä­fe­ren­zen erstat­tet. Das All­ge­mei­ne Prä­fe­renz­sys­tem (APS) der Euro­päi­schen Uni­on ist das ers­te und groß­zü­gigs­te Sche­ma unter den von den Indus­trie­län­dern ein­ge­rich­te­ten Prä­fe­renz­sys­te­men und soll den Han­del von 178 Ent­wick­lungs­län­dern erleich­tern. Sein Ziel ist es, den Ent­wick­lungs­län­dern bei der Bekämp­fung der

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Ein­fuh­ren aus Montenegro

Mit einem im EU-Amts­­­blatt vom 7.12.2006 ver­öf­fent­lich­ten Hin­weis für Ein­füh­rer wur­de Wirt­schafts­be­tei­lig­ten, die Ursprungs­nach­wei­se vor­le­gen, um für alle Waren, die aus Mon­te­ne­gro ein­ge­führt wer­den, Prä­fe­renz­be­hand­lung zu erwir­ken, mit­ge­teilt, sie soll­ten alle erfor­der­li­chen Vor­sichts­maß­nah­men ergrei­fen, da die Über­füh­rung der Waren in den zoll­recht­lich frei­en Ver­kehr zur Ent­ste­hung einer Zoll­schuld füh­ren könne.

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Moder­ni­sier­ter Zollkodex

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat am 19. Febru­ar 2008 in zwei­ter Lesung sei­ne Zustim­mung zum neu­en Zoll­ko­dex gege­ben. Die Neu­fas­sung des Zoll­ko­dex bringt eini­ge Neue­run­gen: Die elek­tro­ni­sche Vor­la­ge der Zollan­mel­dun­gen und Begleit­pa­pie­re wird zur Regel; künf­tig kön­nen die natio­na­len Zoll­be­hör­den mit den ande­ren zustän­di­gen Behör­den elek­tro­nisch Daten aus­tau­schen; die „zen­tra­le Zoll­ab­wick­lung” wird gefördert,

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Ver­ein­fa­chung des Ausfuhrverfahrens

Die Bun­des­re­gie­rung beab­sich­tigt, mit meh­re­ren Ände­run­gen der Außen­wirt­schafts­ver­ord­nung das Aus­fuhr­ver­fah­ren zu ver­ein­fa­chen. So soll in der 81. Ver­ord­nung zur Ände­rung der Außen­wirt­schafts­ver­ord­nung unter ande­rem das bis­he­ri­ge Vor­au­s­an­mel­de­ver­fah­ren für “ver­trau­ens­wür­di­ge” Expor­teu­re durch ein ein­stu­fi­ges Aus­fuhr­ver­fah­ren ersetzt wer­den. Die­se Expor­teu­re, die stän­dig zahl­rei­che Sen­dun­gen aus­füh­ren, kön­nen nun ihre Waren direkt bei der

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Bundesfinanzhof

Klein­sen­dun­gen aus dem Nicht-EU-Ausland

Der BFH hat im März 2007 ent­schie­den, dass Schuld­ner der Ein­fuhr­um­satz­steu­er auch der­je­ni­ge ist, des­sen Umsät­ze zwar gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 4 UStG 1993 steu­er­bar, aber gemäß § 5 UStG 1993 steu­er­frei sind. Die­ses Urteil des BFH betraf einen deut­schen Ver­sand­händ­ler, der sei­ne Kun­den in Deutsch­land über ein Ver­sand­la­ger im Dritt­land belieferte.

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Ursprungs­zeug­nis­se Form A

Nach einer Mit­tei­lung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on stel­len die Zoll­be­hör­den des König­reichs Bah­rain, der Repu­blik Kasach­stans, Bur­ki­na Fasos, der Repu­blik Male­di­ven sowie der Repu­blik Kolum­bi­ens Ursprungs­zeug­nis­se nach Form A aus, die nicht mit den erfor­der­li­chen druck­tech­ni­schen Sicher­heits­merk­ma­len über­ein­stim­men (feh­len­der guil­lochi­er­ter Über­druck). Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat einer vor­über­ge­hen­den Aner­ken­nung die­ser Ursprungs­zeug­nis­se zuge­stimmt, und

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Waren­ver­kehrs­be­schei­ni­gun­gen EUR.1 aus Papua-Neuguinea

Nach einer Mit­tei­lung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on stel­len die Zoll­be­hör­den in Papua-Neu­­gui­­nea Waren­ver­kehrs­be­schei­ni­gun­gen EUR.1 aus, die nicht mit den erfor­der­li­chen druck­tech­ni­schen Sicher­heits­merk­ma­len über­ein­stim­men (z.B. Farb­ab­wei­chun­gen). Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat einer vor­über­ge­hen­den Ver­wen­dung die­ser Waren­ver­kehrs­be­schei­ni­gun­gen bis zum 01. Mai 2008 zuge­stimmt. Der­ar­ti­ge nach dem 01. Mai 2008 aus­ge­stell­te Waren­ver­kehrs­be­schei­ni­gun­gen EUR.1 dür­fen nicht

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Lie­fe­ran­ten­er­klä­rung

Mit der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1207/​2001 hat die EU Vor­schrif­ten für die ord­nungs­ge­mä­ße Aus­stel­lung oder Aus­fer­ti­gung von Ursprungs­nach­wei­sen bei Waren­aus­fuh­ren aus der Gemein­schaft im Rah­men ihrer prä­fe­ren­zi­el­len Han­dels­be­zie­hun­gen mit bestimm­ten Dritt­län­dern fest­ge­legt. Die­se Ursprungs­nach­wei­se wer­den im Regel­fall durch soge­nann­te Lie­fe­ran­ten­er­klä­run­gen geführt. Die EU hat nun­mehr die hier­für zu ver­wen­den­den Vordrucke

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Mer­ce­des 190 SL ist kein Sammlungsstück

Ein Sport­wa­gen Mer­ce­des Benz 190 SL, Bau­jahr 1960, ist nach Über­zeu­gung der Finanz­rich­ter in Cott­bus kein Samm­lungs­stück von geschicht­li­chem oder völ­ker­kund­li­chem Wert. Dies hat­te der Klä­ger in einem Streit um die Höhe der Ein­fuhr­ab­ga­ben bei der Ein­fuhr des Fahr­zeu­ges aus den USA gel­tend gemacht. Das Gericht ent­schied jedoch, dass die­ses Fahrzeug

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Waren­prä­fe­ren­zen für AKP-Staaten

Im EU-Amts­­­blatt wur­de eine neue Ver­ord­nung ver­kün­det mit Durch­füh­rungs­be­stim­mun­gen zu den Rege­lun­gen der Wirt­schafts­part­ner­schafts­ab­kom­men oder der zu Wirt­schafts­part­ner­schafts­ab­kom­men füh­ren­den Abkom­men für Waren mit Ursprung in bestimm­ten Staa­ten, die zur Grup­pe der Staa­ten Afri­kas, des kari­bi­schen Raums und des Pazi­fi­schen Oze­ans (AKP) gehö­ren. Nach dem am 23. Juni 2000 in Coto­nou geschlossenenen

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Merk­blatt zum Ein­heits­pa­pier 2008

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die Aus­ga­be 2008 des Merk­blatts zum Ein­heits­pa­pier ver­öf­fent­licht. Das Ein­heits­pa­pier ist der EU-weit gül­ti­ge Vor­druck für Zollan­mel­dun­gen. Das Merk­blatt beschleu­nigt die zoll­amt­li­che Behand­lung des grenz­über­schrei­ten­den Waren­ver­kehrs und dient so den Inter­es­sen der Wirt­schafts­be­tei­lig­ten und der Ver­wal­tung. Das zoll­amt­li­che Merk­blatt soll die Kennt­nis der für den Außen­han­del einschlägigen

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Neue Matrix zur Pan-Euro-Med-Zone

Die EU-Kom­­mis­­si­on hat am 21. Dezem­ber 2007 im Amts­blatt der EU eine neue Matrix ver­öf­fent­licht, aus der sich der aktu­el­le Stand der Prä­fe­renz­ab­kom­men ergibt, bei denen zur Bestim­mung der Ursprungs­ei­gen­schaft Regeln ent­spre­chend denen des Paneuropa?Mittelmeer?Ursprungsprotokolls Anwen­dung fin­den. Die­se Matrix ersetzt die erst am vom 14. Novem­ber 2007 ver­öf­fent­lich­te Vorgänger-Matrix.

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Aus­fuhr­er­stat­tung bei nach­träg­li­cher Vor­la­ge des Beförderungspapiers

Erklärt die Aus­gangs­zoll­stel­le einen von ihr gemäß Art. 9 Abs. 1 Buchst. c VO Nr. 800/​1999 erteil­ten Sicht­ver­merk für unzu­tref­fend, weil sich das vor­ge­leg­te Beför­de­rungs­pa­pier als nicht ord­nungs­ge­mäß erwie­sen hat, kann der Aus­füh­rer den Man­gel durch Nach­rei­chen des ord­nungs­ge­mäß aus­ge­stell­ten Beför­de­rungs­pa­piers hei­len, ohne dabei an die im Ver­fah­ren für die Zah­lung der Erstattung

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5 Bun­des­fi­nanz­di­rek­tio­nen

Am 1. Janu­ar 2008 tritt das Zwei­te Gesetz zur Ände­rung des Finanz­ver­wal­tungs­ge­set­zes und ande­rer Geset­ze in Kraft. Damit ist die Grund­la­ge für die Errich­tung von neu­en Mit­tel­be­hör­den der Bun­des­fi­nanz­ver­wal­tung geschaf­fen wor­den. Zum 1. Janu­ar 2008 wer­den fünf Bun­des­fi­nanz­di­rek­tio­nen mit Sitz in Ham­burg, Pots­dam, Köln, Neu­stadt an der Wein­stras­se und Nürnberg

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