Der Streit um den Wider­ruf – und der Scha­dens­er­satz

Eine unbe­rech­tig­te Zurück­wei­sung eines Wider­rufs (und die damit ggf. ver­bun­de­ne Ver­wei­ge­rung der Abrech­nung des Rück­ge­währ­schuld­ver­hält­nis­ses) begrün­det für sich kei­ne Ver­pflich­tung zum Scha­dens­er­satz 1.

Der Streit um den Wider­ruf – und der Scha­dens­er­satz

Sie kann daher auch nicht dazu füh­ren, dass der Anspruch aus § 357 Abs. 1 Satz 1 BGB aF in Ver­bin­dung mit § 346 Abs. 1 und 2 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 BGB nach § 242 BGB oder so die Revi­si­on "nach dem Rechts­ge­dan­ken des § 814 BGB" aus­ge­schlos­sen ist.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 21. Mai 2019 – XI ZR 95/​18

  1. BGH, Urteil vom 19.09.2017 – XI ZR 523/​15, Rn. 22[]