Tages­pfle­ge­kin­der in der Unfall­ver­si­che­rung

Der gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rungs­schutz für Kin­der wur­de zum 1. Okto­ber 2005 erwei­tert. Beschränk­te sich der Ver­si­che­rungs­schutz bis­her auf Kin­der in Krip­pen, Kin­der­gär­ten und Hor­ten, sind dem Monats­an­fang auch Kin­der in Tages­pfle­ge­stel­len bzw. bei Tages­müt­tern gegen Unfäl­le beim Auf­ent­halt sowie auf dem Weg zur und von einer Tages­pfle­ge­stel­le bzw. einer Tages­mut­ter ver­si­chert.

Tages­pfle­ge­kin­der in der Unfall­ver­si­che­rung

Der Ver­si­che­rungs­schutz ist kos­ten­los. Die­ser besteht kraft Geset­zes mit dem Besuch einer Tages­pfle­ge­stel­le. Das bedeu­tet: Einer beson­de­ren Anmel­dung bei den zustän­di­gen Lan­des­un­fall­kas­sen durch die Eltern bedarf es nicht. Im Fal­le eines Unfalls besteht Anspruch auf das gesam­te Leis­tungs­spek­trum der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung – von der Heil­be­hand­lung über Reha­bi­li­ta­ti­on bis zu Ren­ten­leis­tun­gen bei dau­er­haf­ten Gesund­heits­schä­den. Vor­aus­set­zung für den Ver­si­che­rungs­schutz ist aller­dings, dass die Tages­pfle­ge­per­son beim Trä­ger der ört­li­chen Jugend­hil­fe regis­triert ist. Dadurch wer­den Min­dest­an­for­de­run­gen an Eig­nung, Sach­kom­pe­tenz und Räum­lich­kei­ten sicher­ge­stellt.