Der Anspruch auf ein Zwi­schen­zeug­nis – nach der Kün­di­gung

Die Pflicht des Arbeit­ge­bers, ein Zwi­schen­zeug­nis zu ertei­len, stellt eine all­ge­mei­ne ver­trag­li­che Neben­pflicht dar. Sie besteht, wenn das Ver­lan­gen des Arbeit­neh­mers nach einem Zwi­schen­zeug­nis auf einem trif­ti­gen Grund beruht 1.

Der Anspruch auf ein Zwi­schen­zeug­nis – nach der Kün­di­gung

Wenn die Arbeit­ge­be­rin – nach einer (evtl. unbe­rech­tig­ten) Kün­di­gung – dar­an fest­hält, dass das Arbeits­ver­hält­nis der Par­tei­en been­det ist, besteht ein trif­ti­ger Grund für das Ver­lan­gen nach einem Zwi­schen­zeug­nis dar­in, dass der Arbeit­neh­mer sich gege­be­nen­falls bei ande­ren Arbeit­ge­bern bewer­ben muss.

Lan­des­ar­beits­ge­richt Ham­burg, Urteil vom 13. Mai 2015 – 3 Sa 86/​14

  1. LAG Köln, Urteil vom 09.02.2000 – 3 Sa 1296/​99[]