Die außer­or­dent­li­che Kün­di­gung des Arbeitnehmers

Auch die vom Arbeit­neh­mer aus­ge­spro­che­ne außer­or­dent­li­che Kün­di­gung bedarf zu ihrer Wirk­sam­keit eines wich­ti­gen Grundes.

Die außer­or­dent­li­che Kün­di­gung des Arbeitnehmers

Es gel­ten die­sel­ben Maß­stä­be wie für die Kün­di­gung des Arbeit­ge­bers1.

Fehlt es an einem wich­ti­gen Grund iSd. § 626 Abs. 1 BGB oder ist die Frist des § 626 Abs. 2 BGB nicht ein­ge­hal­ten, so zeigt die außer­or­dent­li­che Kün­di­gung als sol­che kei­ne Wir­kung2.

Eine Eigen­kün­di­gung des Arbeit­neh­mers kann auch nicht gemäß § 7 KSchG als von Anfang an rechts­wirk­sam gel­ten, weil eine Kün­di­gungs­schutz­kla­ge nach § 4 Satz 1 KSchG eine Eigen­kün­di­gung des Arbeit­neh­mers nicht zum Gegen­stand haben kann3.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Beschluss vom 10. Sep­tem­ber 2020 – 6 AZR 94/​19 (A)

  1. BAG 22.03.2018 – 8 AZR 190/​17, Rn. 23[]
  2. BAG 12.03.2009 – 2 AZR 894/​07, Rn. 14, BAGE 130, 14[]
  3. BAG 21.09.2017 – 2 AZR 57/​17, Rn. 14 ff., BAGE 160, 221[]

Bild­nach­weis:

  • Abschied,Tren­nung,Kün­di­gung,: Pixabay (User: geralt)