„Brüs­sel IIa“ und das Sor­ge­recht

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten wird eine Fra­ge zur Aus­le­gung des Gemein­schafts­rechts gemäß Art. 234 EGV zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. Kon­kret geht es um die Fra­ge, ob die Vor­schrif­ten der Artt. 21 ff. der EuE­he­VO (Brüs­sel IIa-Ver­ord­nung) [1] über die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen ande­rer Mit­glied­staa­ten nach Art. 2 Nr. 4 EuE­he­VO auch auf voll­streck­ba­re einst­wei­li­ge Maß­nah­men hin­sicht­lich des Sor­ge­rechts i.S. von Art. 20 der Brüs­sel IIa-Ver­ord­nung anwend­bar sind.

„Brüs­sel IIa“ und das Sor­ge­recht

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 10. Juni 2009 – XII ZB 182/​08

  1. Ver­ord­nung (EG) Nr. 2201/​2003 des Rates über die Zustän­dig­keit und die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen in Ehe­sa­chen und im Ver­fah­ren betref­fend die elter­li­che Ver­ant­wor­tung und zur Auf­he­bung der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1347/​2000 []