Die Beschwer­de­be­fug­nis der Ver­trau­ens­per­son

Das Recht der Beschwer­de gegen eine von Amts wegen ergan­ge­ne Ent­schei­dung steht nach § 303 Abs. 2 Nr. 2 FamFG im Inter­es­se des Betrof­fe­nen einer Per­son sei­nes Ver­trau­ens zu, wenn die­se im ers­ten Rechts­zug betei­ligt wor­den ist.

Die Beschwer­de­be­fug­nis der Ver­trau­ens­per­son

Die Beschwer­de­be­fug­nis die­ser Ver­trau­ens­per­son nach § 303 Abs. 2 Nr. 2 FamFG besteht aber nicht, wenn sie erst nach Erlass der instan­zen­ab­schlie­ßen­den Ent­schei­dung des Amts­ge­richts durch den Betreu­ungs­rich­ter am Ver­fah­ren betei­ligt wor­den ist [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 19. Febru­ar 2020 – XII ZB 464/​19

  1. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 25.04.2018 XII ZB 282/​17 FamRZ 2018, 1251 Rn. 16; und vom 18.10.2017 XII ZB 213/​16 FamRZ 2018, 197 Rn. 12[]