Ent­schei­dung über die Rechts­pfle­ge­rer­in­ne­rung – und die Zulas­sung der Beschwer­de

Der für die Ent­schei­dung über die Rechts­pfle­ge­rer­in­ne­rung zustän­di­ge Rich­ter kann die Beschwer­de zulas­sen 1.

Ent­schei­dung über die Rechts­pfle­ge­rer­in­ne­rung – und die Zulas­sung der Beschwer­de

Die Erst­be­schwer­de ist in die­sem Fall trotz der vom Rechts­pfle­ger nicht aus­ge­spro­che­nen Zulas­sung statt­haft. Denn der Beschluss unter­liegt jeden­falls der befris­te­ten Erin­ne­rung nach § 11 Abs. 2 RPflG. Der für die Ent­schei­dung über die Erin­ne­rung zustän­di­ge Rich­ter kann im Fall der Annah­me grund­sätz­li­cher Bedeu­tung sei­ner­seits die Beschwer­de zulas­sen.

Denn dem Rich­ter fällt in die­sem Fall die gesam­te erst­in­stanz­li­che Ent­schei­dung an 2.

Die im vor­lie­gen­den Fall erfolg­te Zulas­sung der Beschwer­de war mit­hin wirk­sam.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 17. Mai 2017 – XII ZB 621/​15

  1. Fort­füh­rung von BGH, Beschluss vom 12.04.2017 XII ZB 86/​16[]
  2. vgl. BGH, Beschluss vom 12.04.2017 XII ZB 86/​16 zur Ver­öf­fent­li­chung bestimmt; BayO­bLG Fam­RZ 2004, 304; Fam­RZ 2001, 378; Kei­del/­Mey­er-Holz FamFG 19. Aufl. Anh. § 58 Rn. 9[]